Nachdenkliches

Hinter dem Vorhang

(Teil einer Serie zur Einsamkeit) Wo wir so zerbrechlich sind, dass eine kleine Berührung bereits unsere ganze Existenz erschüttert. Wo wir uns tot stellen, um am unvermeidlichen Schmerz des Lebens nicht teilhaben zu müssen. Wo wir vergessen haben, wer wir sind und wo wir uns sicher wähnen, solange sich nichts rührt. Wo unsere Erstarrung das… Weiterlesen Hinter dem Vorhang

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Sentimentales

Tell me, beautiful abyss,…

Was ist nur mit dir geschehen? Narben sind dein kalter Panzer. Eisig flehend, stolze Schwäche, Stürz mich in dein Nirgendwo! Was ist es, das mich verleitet, Warum lieg ich wach in dir? Wer vermag es auszusprechen, Dich zu bannen, Heimatlose? Spindeldürr, doch mutig, zart, Streckst du deine leisen Fühler - Stirbst erneut und bleibst verkannt.… Weiterlesen Tell me, beautiful abyss,…

adventure

Quick and to the Pointless

  Sie ist "cute". Jetzt bin ich doch etwas überrascht. Es ist Freitag Nachmittag und wir lächeln uns über die vielbefahrene Straße an. Überpünktlich steht sie bereits an der U-Bahn-Station bei mir um die Ecke. In unseren Chats kam sie mir etwas bockig und aufgesetzt gleichgültig vor. Das hatte mich nicht weiter beeindruckt. Seit letzter Woche ist… Weiterlesen Quick and to the Pointless

Log

Batteries low or: A new lesson in misanthropy

Zwischendurch auch mal auseinanderfallen - mal zusammenbrechen: das wäre schön! Mein Fall ist in Zeitlupe, permanent, konstant, aber so langsam, dass es niemand mitbekommt. Damit es niemand mitbekommt. Für den Betrachter stehe ich still - und fest. Ihr dürft zusammenbrechen, dürft umfallen. An mir kannst du dich anlehnen. Meine Arme sind offen. Komm zu mir… Weiterlesen Batteries low or: A new lesson in misanthropy

Log

Kontrollierter Absturz

Viel zu lange hatte ich mich sicher gefühlt. Nichtsahnend koche ich mein Abendessen, als plötzlich die Beklemmung in meine Glieder fährt. Die Erkenntnis schlägt mir hart in die Magengrube, meine Augen werden feucht: Scheiße! Meine Zeit läuft ab. Der Wolf hatte sich nie in die Wälder zurückgezogen - nicht damals, und auch nicht zu Beginn dieses Jahres.… Weiterlesen Kontrollierter Absturz

adventure

The 38-Year-Old Virgin

Heute Abend hatte ich mein bisher seltsamstes Dating-Erlebnis. Vor etwa zwei Wochen wurde ich auf OkCupid von einer 38-jährigen Frau angesprochen - direkt mit der Frage "Wann treffen wir uns?". Da sie kein Profilfoto hatte, bekam sie darauf natürlich keine Zeit vorgeschlagen. Wir unterhielten uns ein wenig, doch sie weigerte sich partout, sich sichtbar zu… Weiterlesen The 38-Year-Old Virgin

Log

Völlig losgelöst?

Das Tempo hat sich inzwischen glücklicherweise deutlich verlangsamt. Eine Zeit lang hatte ich das Gefühl, mein Leben spiele sich im Zeitraffer ab. Zwar habe ich nie die Kontrolle verloren, aber in den letzten Monaten ist so wahnsinnig viel Unterschiedliches passiert, so viel Kontrast auch auf so engem Raum: langjährige Beziehung beendet, Depression den Kampf angesagt,… Weiterlesen Völlig losgelöst?

Vergangenes

Ein Abschied

Es muss das Jahr 2004 gewesen sein, als ich mich endgültig verabschiedete: Meine Tagebücher, die ich in den letzten vier Jahren geschrieben hatte, all die Notizen, Gedankenfetzen, das pathetische Unglück, die Verzweiflung - ich packte alles in einen Stoffbeutel. Nun in Münster, meiner neuen Heimat, wo es mir so gut ging, wo mich das Leben… Weiterlesen Ein Abschied

adventure

… mit einem großen Knall.

Die Weihnachtsfeiertage 2014 nutze ich, um meine Familie in Augsburg zu besuchen. Meine nun Ex-Freundin möchte während dieser Zeit an ihrer Dissertation arbeiten und vergräbt sich zu Hause in Basel. Inzwischen bin ich weder mit meinem Sozial- noch meinem Sexualleben mehr zufrieden, was noch beschönigt ausgedrückt ist... Meine engsten Freunde und Freundinnen wohnen hunderte Kilometer… Weiterlesen … mit einem großen Knall.

allgemein

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Hier soll nun also mein persönlicher Blog entstehen... möglicherweise. Denn was ich vorweg schicken sollte: Seit beinahe 10 Jahren bin ich weitgehend schreibblockiert. Für mehr als einen Essay von wenigen Seiten hier und da hat es kaum gereicht. Zuvor hätte ich mich als kreativen Menschen bezeichnet: ständig den Stift im Notizbüchlein, wochenlange Arbeiten an einzelnen Gedichten, ein angefangener Roman... und ständiges Tagebuchführen. ...