adventure

Sommerliche Küchenepisode

Sommer 2017
…und dann lehnte sie sich im Stuhl zurück und legte die Füße erhöht auf dem Herd ab. Ich war gerade mitten im Satz und geriet ins Taumeln. Fragend blickte sie mich an – ich war mir sicher, dass sie genau wusste, was sie da schon wieder tat, auch wenn sie mich voller Verwunderung und völlig unschuldig ansah. Sie hatte sich die Zehen rot lackiert. Ihr dünnes Kleid begann ein wenig ihre glatte Haut an den Beinen entlang nach oben zu rutschen. Äußerlich fand ich die Fassung wieder und damit auch den Erzählfaden. Ob sie wohl Unterwäsche trug? Nur wenige Zentimeter trennten mich von der Antwort auf diese Frage. Dieses Kleid war den sommerlichen Temperaturen entsprechend nur ein hauchdünnes Etwas, beinahe transparent, so dass ihre leicht gebräunte Haut hindurchschimmerte.
Als sie aufstand und an mir vorbei zum Kühlschrank ging, beschloss ich, herauszufinden was ich darunter vorfinden würde. Ich hatte mir nicht erneut etwas anmerken lassen, plauderte weiter und wartete den richtigen Moment ab. Alles Teil des Spiels – soweit kannte ich sie inzwischen schon. Sie hielt sich für undurchschaubar. Zugegebenermaßen war es manchmal nicht einfach, sie zu lesen, und vermutlich konnte sie so viele Andere in Ungewissheit halten, sonst hätte sie ihre Ausdrucksformen nicht in dieser Form beibehalten. Aber ich hatte mir bereits von Anfang an das vollständige Bild gemacht, mit ihren Fragen, Unsicherheiten und ihren Macken. Hier gab sie sich gelassen, während sie fast schon beiläufig meine ihr bekannten Knöpfe drückte – Teil des Spiels…

Schlagartig hatte ich sie an den Hüften und packte kräftig zu, bevor sich ihre Schreckstarre lösen konnte. Ebenso schnell stand ich dann dicht hinter ihr, ließ sie die Spannung in meiner Hose zwischen ihren Pobacken spüren. Instinktiv ging sie ins Hohlkreuz und legte den Kopf in den Nacken, was ihre Kehle entblößte – eines dieser animalischen Signale; eine alte Sprache, die manche von uns noch gelegentlich sprechen oder zumindest verstehen können, sofern uns zivilisatorische Hemmung oder kulturindustrielle Verflachung noch nicht gänzlich im Griff haben.
Ich verstand und ich antwortete: Meine Linke, an der Taille entlang nach oben schlängelnd, eine nahtlose und selbstverständliche Bewegung, packte sie von hinten an der Gurgel; bestimmt, mit der Pranke beinahe den kompletten Hals fassend, nicht zu fest aber, mehr ein Statement denn wahre Bedrohung – alles Teil des Spiels. Ihr Mund öffnete sich, fallen, ausatmen, der Moment in dem die Beute das unausweichliche Schicksal anerkennt und sich fügt – bereitwillig und vertrauend hier – und dann ein herzhafter Biss in ihren Nacken, kräftiges Einatmen, ihren Hintern nun fester gegen mich pressend. Erotisches Spiel mit den Schatten der Vergangenheit. Ahnungen nur noch, erwacht in den Regungen unserer Leiber – Schattentheater. „Fick mich!“, sagte ihr Körper. Ich ahnte, was ihre Augen sagen würden, entließ ihre Hüfte aus dem Griff meiner Rechten und fuhr zielgerichtet unter ihr Kleid – keine Unterwäsche… hatte ich etwas anderes erwartet? Über den Kitzler hinweg, ein paar Millimeter eintauchend und hindurch, triefend nass bereits, zurück und kreisend alles anfeuchtend, etwas Druck, auf und ab, lange Linien, nach und nach die Nervenbahnen aufweckend. Sie drehte die Hüften rhythmisch mit mir, ungeduldig, verengt auf ein einziges, klares Verlangen. Ihren Oberkörper, der von der Hand an ihrem Hals förmlich getragen wurde, ließ ich langsam vornüber absinken und sie schließlich vollends mit einem Ausfallschritt nach hinten gen Boden schmelzen. Hand am Gürtel, „klack!„, sie kniend auf dem harten Fliesenboden, das Aufspringen meiner Gürtelschnalle ihr Signal, strahlte mich fröhlich an, zerrte ungeduldig an meinen Shorts, so dass er ihr schlagartig entgegen sprang. Mit beiden Händen umfasste sie meinen Schwanz, ließ die Fingerspitzen spielen und leckte mir dabei vorsichtig die Eier. Noch einmal griff ich nach ihr, unterbrach, fasste vorsichtig das luftige Sommerkleid und zog es ihr über die ausgestreckten Arme nach oben aus, was mir die Sicht auf Spannenderes erlaubte. MissAchtsam ließ sich gerne Zeit beim Blasen – das kannte ich so schon von ihr. Sie gehört zu jenen Frauen, die jede sexuelle Spielart mit der Ernsthaftigkeit einer Kunst erlernen und praktizieren. Wenn man sich in solche Hände begibt, kann man die erstaunlichsten Dinge erleben. Allerdings muss man dann seinerseits mit einiger Kunstfertigkeit zu überwältigen wissen, damit sie sich wiederum in den eigenen Genuss fallen lassen können – wehe den Unbedarften! MissAchtsam ging nun jedenfalls in ihrer neuen Aktivität auf. Ich lauschte dem Schlürfen und Schmatzen, sah dem An- und Entspannen ihres Hinterns zu, spürte der Hingabe nach, mit der sie den Schmerz in ihren Knien überwand und das Krampfen ihrer Kehle entspannte. Zäher Speichel lief in langen Fäden aus ihrem Mund, traf die haselnussbraune Haut ihrer Oberschenkel, einen einzigartigen Glanz erzeugend, wie ihn nur aus Lust erzeugte Körperflüssigkeiten hervorzubringen vermögen, Schweiß, Speichel, Urin, Sabber, Sperma, Schleim – die in anderen Kontexten doch eher gemiedenen Substanzen, durch die glatte Haut schöner Frauen veredelt und sie zierend – Transmutation oder Hirngespinst eures eigenwilligen Schreibers: die Antwort sei euch überlassen. Die wachsende Pfütze auf dem Küchenboden erfasste jedenfalls meine Zehen und schloss somit einen seltsamen Kreis, in dem es mir ganz hervorragend ging. Als mein Orgasmus mir beinahe die Beine wegriss, musste ich Acht geben, nicht auszurutschen. Dankenswerterweise hielt sie mich dabei um den Hintern fest, presste sich meinen Schwanz tief hinein, der in gefühlt endlosen Wellen seine Ladung in sie schoss. Sie wollte ihn nicht mehr freigeben. Jede kleinste falsche Berührung löste einen sofortigen Notstand in meinem Nervensystem aus. Also behielt sie ihn einfach eingesaugt im geschlossenen Mund, schluckte nebenzu mein Sperma hinunter, und genoss sichtlich das Gefühl, wie mein Schwanz sich in ihrem Mund langsam zu verändern begann, vom Pochen in langsames Abschwellen überging, während ich unter ihrer aufmerksamen Beobachtung meine Atmung zu verlangsamen begann. Ihr warmer Mund, ihre langsam meine gereizte Eichel umkreisende Zunge – der Moment dehnte sich aus, als wollte ich ein Bad darin nehmen. Behutsam reinigte sie meinen kompletten Schwanz, vom Ansatz bis zu Spitze und gab ihn erst dann wieder an mich zurück, mit Händen, Knien und Pussy in einer Pfütze aus Speichel und einem breiten, zufriedenen Lächeln auf den Lippen.

Eine kühle Brise traf meine schweißnasse Haut und machte mich frösteln…

 


(Nur damit kein falscher Eindruck entsteht: Selbstverständlich kam MissAchtsam dann auch noch an die Reihe…)

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