adventure

On the Edge

Wir sehen uns in letzter Zeit wöchentlich. So auch gestern Abend, als ich sie zu Hause besuchte. Meine Woche war geprägt von Frust, Langeweile und ungestilltem sexuellem Hunger – ich hatte mich seit Tagen auf unser Treffen gefreut. Als ich eintreffe, ist der Kaffee bereits in Arbeit. Wir trinken ihn auf dem Balkon der Mitbewohnerin, rauchen und genießen die Abendsonne des wiedererwachten Frühlings. Auch ihre Stimmung ist nicht die beste; die Arbeitswoche war aufwühlend gewesen. Während wir da draußen aneinanderkuscheln, finden unsere Körper nur langsam zum Gleichklang. Sie trägt schöne Strümpfe – ich merke, wie sie sich jedes Mal etwas einfallen lässt. Ihre kühle Nase vergräbt sich an meinem Hals, ich kraule ihren Nacken. Langsam fällt die Anspannung ab.

Ihr flacher Bauch blitzt unter dem Oberteil hervor. Ich hatte auf einem Sessel Platz genommen, während sie telefonierte – ihre Mutter. Ich höre mit, aber verstehe kein Wort. Die beiden lachen, MissMystery wirkt verlegen. Zwischendurch ein gieriger Blick, der mir das Blut in den Unterleib sendet. Endlich sind die beiden fertig! Ich umfasse ihre Taille, ziehe sie zu mir: Ihr Schritt ist warm, ein leichtes Zittern in ihren Beinen. Meine Zunge folgt den Bahnen ihres Körpers, am Becken hinauf, Bauch, Rippenbogen, schiebe ihren BH beiseite und lege ihre Brüste frei. Ein leichter Biss lässt sie aufschrecken – sie genießt die latente Furcht, die sie vor mir hat. Ich richte mich vor ihr auf, halte ihren Haarschopf fest in meiner Linken. Sie jammert, als ich anziehe, was mich anstachelt; beiße in ihren Nacken – ihre Arme erschlaffen dabei und sie saugt die Luft tief ein, bevor ihr Mund erschrocken offen stehen bleibt. Sie ist nass. Ich wusste es, bevor meine Hand nach unten wanderte. Unsere Leiber harmonieren. Ich necke sie am Hals, sie zieht mit ihren Nägeln Striemen auf meinem Oberkörper und Rücken, reizt das Tier – also packe ich sie fester. Sie reibt die Beule an meiner Jeans und nestelt dann ungeduldig am Gürtel, so dass ich nachhelfe. Dann kniet sie sich vor mich, leckt meine Eier, wandert den Schaft hinauf und befreit mich von der ersten Spannung, als sie meine Eichel in ihren warmen Mund gleiten lässt. Geschickt umgreift sie meinen Schwanz und lässt Zunge und Hand einander ergänzen. Ihr Hunger wird größer, immer gieriger und tiefer nimmt sie ihn auf, lässt sich von ihrem Würgereflex nicht beirren und signalisiert mir schließlich, ihren Kopf mit beiden Händen zu greifen: Ich ficke in ihren Mund, ihren Hals, sie stürzt sich mit hinein, immer fester, ein Rinnsal über ihr Kinn und meinen Sack. Heute tanzen wir am Rande des Vulkans – ich stoppe sie abrupt, dann, ein paar Sekunden verzögert, rollt ein Orgasmus über mich… zwei Wellen, drei, vier… ich habe nicht abgespritzt. Ihre Hand ruht mit festen Griff um meinen nassen Schwanz, ihr Gesicht glänzt von Faszination und Speichel. Die Mitbewohnerin spielt Geige. Fünf. MissMystery hat extra meine neuen Lieblingskondome besorgt. Ich nehme sie auf der Stelle am Boden, von hinten, mit festem Griff an ihren Hüften. Meine Daumen in ihren Grübchen, als hätte die Natur dort kleine Griffe vorgesehen. Wir ficken hart, sie beginnt zu schreien. Meine Knöchel schmerzen auf dem harten Boden. Ihr Saft läuft an den Oberschenkeln herab. Ich flutsche zweimal heraus, so nass ist das – ihr Rücken bäumt sich auf, dann krabbeln wir schwer atmend zum Bett. Sie hält mein Erregungslevel und ich halte ihres. Wir rauchen am Fenster, dabei wichst sie langsam meinen Schwanz, der inzwischen schon beinahe schmerzhaft gespannt ist. Meine Hand verwöhnt behutsam ihre sensible Klitoris dabei. Sie lehnt aus dem Fenster, mein Schwanz zwischen ihren Beinen hindurch; unsere empfindlichsten Stellen massieren sich, während mein Arm um ihren Hals geschlungen ihren Körper fest im Griff hält. Dann seht eben zu! Sie sinkt an mir herab, erneut bis an den Rand, sie will es auf ihren Brüsten, doch ich vertröste sie auf später, denn ich habe noch einiges vor…

Auf dem Bett machen wir es ihr bequem. „Schließ die Augen und hör mit dem Denken auf!“ – es fällt ihr schwer loszulassen, aber meine kleinen Bestrafungen überzeugen sie immerhin, die Augen geschlossen und auf ihre Empfindungen gerichtet zu halten. „Ich könnte dich auch beißen!“, droht sie, bevor mein Lachen und ein gezielter Griff daraus ein vergebliches Piepsen werden lassen – sie gibt sich hin. Meine Zunge umspielt ihren Kitzler, vorsichtig zunächst, dann mit viel Druck, so wie sie es mag. Mit drei Fingern fülle ich sie dabei aus, beschleunige dann, ihr Muskel schließt sich fest, ihre Hüfte wippt. Ich rette meinen Nasenknochen, nur noch flache Zunge dazu, die Bewegung besorgt sie selbst, Rage… dann übernehme ich mit der zweiten Hand – es sind die letzten Sekunden, ein Ächzen, Schreien, dann bebt ihr ganzer Leib, ihre Hand krallt um mein Handgelenk, aber ich denke nicht daran, herauszuziehen. Stattdessen gebe ich ihr den Takt zum Atmen, streichle ihren Körper und lecke den Schweiß von ihren Brüsten den Hals hinauf. Sie bettelt mich an, ihr eine längere Pause zu gönnen – ich reiche ihr stattdessen ein Kissen: Ich hatte ein Spielzeug mitgebracht und bereits in Reichweite liegen; sie würde sich gleich festhalten müssen… Langsam, wie eine Dampflok beim Losfahren, beginne ich meine Finger wieder rhythmisch in ihr zu bewegen. Dann setze ich das Toy auf mittlerer Stufe auf ihre Klitoris. Das Pulsieren der Druckveränderungen wirkt überwältigend. „Lass los!“ – sie versucht sich zu wehren, krallt sich dann schließlich in ihr Kissen. Ich muss meine Hand drehen, um zugleich das Gerät und ihren Unterleib halten zu können, während meine Finger sie zunehmend energisch ficken. Höchste Stufe. Es wird eng, die Knöchel schmerzend aneinandergepresst. Schließlich kann ich die Hand gar nicht mehr bewegen. Mit einem halb erstickten Schrei jagt ihr Hüfte gegen jeden Widerstand nach oben, es schmatzt, als meine Hand aus ihr herausgepresst wird, dann sackt sie in sich zusammen. Ich lege mich neben sie, rolle sie herüber und gebe ihr Hautkontakt, kraule ihren Kopf auf meiner Brust. Sie ist erschlafft. Doch das war es noch nicht ganz. Ein paar Minuten pausieren wir so, dann eröffne ich ihr das zu ihrem Schrecken. Nur die Zunge diesmal, dann kommt sie erneut, flach und erschöpft, fast widerwillig, die Augen nur noch schmale Schlitze. Ich trinke den Geschmack ihrer Lust, eine Portion Pheromone von ihrem Arschloch, zum Ausklingen für sie quasi, und zur Wiedererweckung meines Schwanzes, der die ganze Zeit auf Halbmast in Bereitschaft gewartet hatte. Sie bereitet mir ein Lager aus Kissen, auf dem ich meinen schmerzenden Nacken ausruhe, während sie langsam und genüßlich zu saugen und zu lecken beginnt. Nach einer gefühlten halben Stunde finde ich mich damit ab, dass ich mich vorerst in eine Blockade hineingeritten habe. Das beirrt MissMystery aber nicht weiter – sie dreht sich ab und an und denkt nicht daran, aufzuhören. Ich zittere nur noch, meine Nerven sind überreizt, mein Schwanz spannt, sie massiert fröhlich meine Eier. Ich ergebe mich völlig, lege die Hände beiseite und lasse alles mit mir geschehen. Einmal treibt sie es zu weit, erwürgt sich wieder halb und erbricht dann ein wenig über meinen Schwanz. Es ist ihr zunächst peinlich, aber ich kann sie davon abbringen – Sauereien sind schrecklich geil! Sie verreibt also alles, saut uns beide ein, klebriges Nass, lässt nicht von mir ab, bis ich völlig am Ende bin. Zeit für eine Pause.

Nachdem wir unsere Sachen gepackt haben, ziehen wir los. Wir gehen eine Kleinigkeit essen und machen uns dann auf den Weg zu mir. Sie muss am heutigen Samstag arbeiten und von mir aus ist es ein kürzerer Weg dorthin. Tee und Kaffee, Schokoladeneis und vegane Sprühsahne. Wir kuscheln matt, ich erleichtere sie um ihre Kleidung – gespielte Empörung, dann lutscht sie wieder meinen Schwanz und bittet darum, ihn reiten zu dürfen. Der Anblick ist purer Genuss: Ihr graziler Körper auf meinem Schoß. das Wippen, die Biegung ihres Rückens. Ich sehe herab, wie ich sie durch die Mitte teile, ihre Klitoris auf mir reibt, knabbere an ihren Nippeln, greife fest in ihre Brüste, als sie das Tempo erhöht und sich grotesk verzerrt, packe fest um ihre Hüften – die Kräfte verlassen sie, also nehme ich die letzten Stöße vor, spüre ihren Saft zwischen meinen Beinen herunterfließen… schreit, hält die Luft an, biegt sich… dann lasse ich sie sanft nach hintenüber gleiten und massiere den Krampf aus ihren Zehen. Befreie mich aus dem Gummi; ganz kurz nur, dann merke ich schon: es ist gleich soweit. Ich fürchte mich ein wenig vor dem was kommt – seit Stunden on the edge. Sie spürt das pulsieren, verschlingt ihn und wichst gnadenlos, atemlos, meine Muskeln krampfen, mein Körper verdichtet sich, gerät in Fluss, rollt, bebt, staut… dann tauche ich tief in ihren Hals, meine ganze Lust entlädt sich in diesem einen Punkt, es schießt ihr zu den Mundwinkeln heraus, tropft auf das Laken, sie verschmiert es in ihrem Gesicht, lässt ihre Finger durch meinen Schritt wandern, raubt mir den Atem, Zittern. Ich kann nur die Hände heben, Welle für Welle hält mich vom Sprechen ab, dazwischen bettele ich sie an, von mir abzulassen, Lachen, meine Augen lassen sich nicht mehr öffnen, ich ersticke. „Leg dich hin!“, höre ich noch, falle zur Seite, ihre Zunge wandert immer noch verspielt über meinen nassen Schwanz…

Kurz vor dem Einschlafen entdecke ich auf dem Handy eine SMS von Gomorrah. Wir haben uns seit einem halben Jahr nicht mehr gesehen und es dürstet sie nach Haue… Welcome back, ich bin schon gespannt auf demnächst! Erschöpft schlafen MissMystery, der ich vor zwei Wochen auch den liebevollen Spitznamen „Cock Witch“ gegeben habe, und ich ineinander verschlungen ein.

 

Beitragsbild: Love (2015) ©

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