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Protokoll eines Frühlingsanfangs

Samstag: Der Tag nach dem Streifzug. MissMystery hatte einen guten Tag und schreibt mir, dass sie mir „morgen oder übermorgen“ davon erzählen wolle. Auch eine Art, nach einem Treffen zu fragen… 😀 Ich lade sie für Sonntag zu mir nach Hause ein und sie will es sich überlegen, nachdem sie ihre Gefühle sortiert hat.

Sonntag: MissMystery ruft mich auf dem Handy an. Wir vereinbaren 17h direkt bei mir. Ein wenig Sport, eine ausgiebige Dusche – Dopamin. Mir geht es blendend. Sie ist pünktlich, ich mache Kaffee und wir sitzen auf meiner Couch. Mein Freund und Mitbewohner bietet an, uns Essen mitzubringen, da er bald Take-Out besorgen würde, was uns sehr gelegen kommt. Er hat noch gar nicht die Wohnung verlassen, da geht es bei uns schon wieder zur Sache. Sie bläst meinen Schwanz als wäre es das Beste, was frau in den Mund nehmen könne, deutet mit einem Griff zu meiner Hand an, dass sie in den Mund gefickt werden möchte. Auf dem Weg zum Bett lässt sie ihn nicht auskommen und krabbelt auf allen Vieren hinterher. Ich revanchiere mich ausgiebig, schlüpfe wieder ohne jede Irritation in ein Kondom und versenke mich in ihrer nassen Spalte. Sie steckt ihren Fuß in meinen Mund, die Sensation meiner Zunge zwischen ihren Zehen und der Anblick machen sie noch schärfer. Ihre schwarzen Augen bohren sich in meine Seele, „fick mich härter!“, fordert sie, und ich nehme sie von hinten, während sie halb aufrecht an mir lehnt und meine Hand an ihrem Kitzler liegt. Plötzlich sprudelt es aus ihr, zwei Mal, drei Mal, kleine Spritzer, eine Pfütze unter uns. Ich lecke sie aus (Litschi, etwas milder?), sie saugt und leckt und würgt, zwängt meinen Schwanz hinein so tief sie nur kann. Ein weiteres Gummi wird aufgezogen, hart geht es weiter, ihre Grübchen tanzen auf meinen Lenden und ich entlade halb ohnmächtig, dann verbeißen wir uns wie zwei Raubtiere, nasse Haut und schwerer Atem.

Wir sind noch nackt ineinander verschlungen, als es an der Tür klopft: „Essen!“. Burger und Cola. Kaffee, Zigaretten, Sex und veganes Fast Food – ist das steigerungsfähig? Mein Hunger ist nicht gestillt. MissMystery schlägt einen Spaziergang im Kiez vor, dann könne ich auch noch für Nachschlag sorgen. Die Temperaturen sind äußerst angenehm, überall Menschen, die es nach draußen zieht. Mit meiner frischen Portion setzen wir uns an den vollgemüllten Boxi. Unser Gespräch dreht sich um Beziehungskonzepte, unsere konkreten Erfahrungen, Wünsche und Bedürfnisse. Während ich wieder meinen anarchischen Weg eingeschlagen habe, lautet ihr aktueller Vorsatz, mehr geliebt zu werden, anstatt in erster Linie selbst zu geben. Für mich beschließe ich bereits, meinen Teil beizusteuern, denn liebenswert ist sie, keine Frage, und die Gefahr, dass sie sich verrennt, schätze ich momentan gering ein.

Inzwischen ist es dunkel geworden. Wir schlendern zurück zu mir nach Hause und schaffen es nicht einmal bis auf den Balkon. Wir erschöpfen uns und vergessen die Zeit. Beinahe halb Zwölf – wir gehen auf eine letzte Zigarette, dann möchte sie noch zehn Minuten kuscheln. Die Selbstdisziplin funktioniert nur bedingt, aber letztendlich raffen wir uns auf und ich bringe sie noch zur Tür. Nach Mitternacht schreibt sie mir noch, dass sie gut angekommen ist und positive Gedanken an mich hat. Ich möchte nicht argwöhnisch sein und freue mich über die Komplimente.

Montag: Ausgiebiger Spaziergang mit Freund/Mitbewohner, fast zwanzig Grad, alle Welt ist draußen. Sitzen im Park, essen ein Eis. Die Eindrücke machen mir teils schwer zu schaffen: Manche Frauen sind zu attraktiv, zu schön, manche geradezu perfekt, überweltlich. Ich glaube manchmal, dass ich einen gewaltigen Knall habe. Mir wird förmlich schwindlig und ich empfinde das als fast schmerzhaft, so eine Art ästhetisch-erotische Reizüberflutung, muss stehenbleiben und durchatmen. Das werden schwierige und aufregende Monate…

Dienstag: Ich treffe um halb Fünf zu Hause ein und bekomme eine Nachricht von MissMystery: Sie könne nicht aufhören, in ihrer Phanatsie den letzten Sonntag immer wieder zu durchleben, sei jetzt völlig aufgegeilt auf der Arbeit. When nature calls… ich frage, wo sie sei. Eigentlich bin ich gerade auf dem Stand, dass ich am liebsten für eine Weile keinen Schlaf benötigen möchte, weil es mir an Zeit für alle meine Vorhaben mangelt.Auf dem Schreibtisch stapeln sich die Zettel. Aber Sex und Intimität stehen aus Prinzip ganz oben – und so biete ich ihr an, nach der Arbeit noch für eine Stunde vorbeizukommen.

Als ich die Tür öffne und sie hereinlasse, kann sie ihre Sachen nur an Ort und Stelle auf den Boden werfen – wir verlieren keine Zeit, scherzen noch, ob siebzig Minuten auch in Ordnung wären. Fallen auf’s Bett, wo ich sie festhalte und küsse, Nacken, Hals, ihre schönen kleinen Brüste, an der rechten ein blauer Fleck vom Sonntag, der ihr dort gut gefällt. Ich nehme sie auf mein Gesicht, süßer Pussysaft rinnt über mein Kinn, ihr Speichel über meine Eier zu einer großen Lache, denn tief nimmt sie ihn und umfassend. Heute will ich sie zu Anfangs zum Orgasmus lecken, sie bevorzugt zusätzlich drei Finger. Ihr wippen kurz vor dem Höhepunkt ist heftig, aber ich will sie nicht aus dem Takt bringen, auch wenn ich mich um meinen Nasenknochen sorge. Sonst vergleichsweise still wird sie dann auch lauter, gehört, wie ich, zu denen, die sich dann lachend erleichtern – ihre schwarzen Augen bekommen dann bei aller Wildheit noch etwas Warmes und äußerst Niedliches. Ihre Körperspannung fließt in feste Griffe um ihren Hals, sie bäumt sich dagegen auf und erschlafft schließlich. Anschließend dringe ich von hinten in sie ein, die Beine weit auseinander, langsame, tiefe und kräftige Stöße. Dann will sie mich mit dem Mund zum Höhepunkt bringen. Sie lässt keinen Millimeter aus, bearbeitet meinen Schwanz mit spürbarer Begeisterung und nach allen Regeln der Kunst, saut sich komplett ein dabei, so dass ich völlig hingerissen ab und an ihren Kopf beiseite ziehen und sie innig küssen muss. Heute ist wieder ein Blockadetag – die Reizüberflutung wird zur Qual; ich werde nicht kommen. Davon lässt sie sich nicht beirren und macht trotzdem weiter. Sie darf sie dafür etwas wünschen: Auf dem Rücken liegend, steil von unten; ich soll ihre Füße wieder lecken dabei. Heftig reibt sie ihre Klitoris dazu und kommt wild zuckend in einer Pfütze aus Körpersäften. Es ist ihr dritter Orgasmus heute.

Aus der geplanten Stunde wurden zwei. Ich bringe sie zur Tür, wo noch ihre Sachen am Boden verstreut liegen. Sie fummelt mir schon wieder im Schritt, was ich gerne erwidere. Mein Mitbewohner läuft telefonierend durch die Wohnung, also schlüpfen wir eben ins Badezimmer. Sie hat die Schuhe an und ihre Tasche auf dem Rücken und bläst schon wieder meinen Schwanz, erst auf dem Badewannenrand sitzend, dann vor mir knieend, ihre schwarzen Augen auf mich gerichtet, den Mund weit offen, während ihre Zunge spielerisch um meine Eichel tanzt. Ich bin nur noch zitterndes Elend, kann mich kaum mehr auf den Beinen halten. Ihr ganzes Gesicht glänzt vom Speichel, den sie überall großzügig mit ihrem neuen Spielzeug verreibt… Beim nächsten Mal soll sie meinen Saft bekommen, auf ihre Brüste, so, wie sie es wollte. Für heute kapituliere ich. Eine kurze Katzenwäsche, dann macht sie sich auf den Weg nach Hause. Noch im Treppenhaus streckt sie mir ihren Hintern entgegen – ihr Schritt ist heiß und feucht…

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