allgemein

Hey, don’t write yourself off yet!

Als ich Anfang der Woche früh morgens mit meinem ersten Kaffee auf den Balkon trat, spürte ich es bereits. Und als alter Romantiker spiegle ich mich schließlich gerne in Natur… mein Anblick war dieser – wie treffend!

„Through the darkness of futures past.“

Die Wunden heilen langsam. Das Gefühl kehrt zurück, die Lebensfreude packt mich. Mein Rhythmus verschiebt sich (zwangsläufig, da ich gerade an einem Seminar teilnehme). Morgens um sechs klingelt mein Wecker, zwei Kaffees, Zigaretten, Musik. Ich wippe im Takt der erwachenden Großstadt. Schlängle mich durch betreten dreinblickende Gesichter in überfüllten U-Bahnen. Meine Augen sind offen. Immer offen. Die Zukunft hellt sich auf. Ich bin niemand und doch so viel – und da irgendwo spüre ich ein Echo. Aus dem Sog meines Abgrundes reißt es mich hinaus:

„The magician longs to see.“

Ich lerne neue Menschen kennen. Offenbar können mich sogar ganz ’normale‘ Menschen mögen. Wie lange ich schon nicht mehr unter ihnen war… Mein hungriger Menschenfreund tanzt. Ich bin wieder in meinem Körper zu Hause, meine Gefühle sind wach, der Autopilot abgestellt. Täglich ein Apfel und zwanzig Minuten Krafttraining zu Hause – ich sprühe vor Energie, habe bereits wieder zwei Kilo zugelegt. Tageslicht. Eine Perspektive am Horizont. Vielleicht weiß ich bald schon, wohin mit mir.

„One chants out between two worlds.“

Letzte Nacht war ich gerade dabei, mir ein Abendessen zuzubereiten, als MissPortugal mir eine Nachricht schrieb, ob ich Zeit hätte. Sie sei zwar etwas angetrunken aber hätte Lust auf meine Gesellschaft. Ich mag sie und fragte also, ob sie hungrig sei, was sie bejahte. Damit war sie zu mir nach Hause eingeladen, ich würde einfach eine größere Portion zubereiten. Eine Stunde später war sie hier, müde und etwas wacklig auf den Beinen. Ich fütterte sie und machte Tee. Wir unterhielten uns angeregt über die vergangene Woche. Diesmal war ich ganz hier – es war erfrischend! Fortunato empfängt Gäste! Naja, ganz so gewöhnlich dann doch nicht. Wir verstehen uns. Nach dem Sport hatte sie keine Zeit, nach Hause zu fahren, um zu duschen. Das holte sie nun nach und saß umwickelt mit einem Handtuch neben mir und meckerte über die Musik. Während ich noch auf meinem Handy eine neue Playlist suchte, machte sie es sich bereits auf meinem Schoß gemütlich. Etwas nervös, aber ich umsorgte sie gut und so legte sich das schnell. Ihre Schenkel öffneten sich und mit einem kaum hörbaren Seufzen war ich eingeladen.

„Fire Walk With Me.“

Yoga, Krafttraining und Pole Dance zeitigen sehr schöne Ergebnisse… ihre Haut ist seidig und straff, ihr Hintern ein Traum. MissPortugal fand im Laufe der Nacht noch so manchen neuen Knopf an meinem Körper; die eher vernachlässigten sogar – ein rares Talent. Mit ihren 28 Jahren hatte sie noch keinen Mann gefunden, der sie oral zum Orgasmus gebracht hatte. Bis letzte Woche. Jetzt weiß ich auch, warum wir uns so bald schon wieder sahen… Sie ist wahnsinnig eng, sensibel und weiß sich sehr bewusst zu bewegen. Ich musste mich zurückhalten, um nicht nach wenigen Minuten bereits zu explodieren – selten eine gute Idee. Nachdem sie ihr Wohlfühlprogramm erhalten und ich eine kleine Pause eingelegt hatte, machte sie sich mit dem Mund über meinen Schwanz her. Das grenzt an Magie. Sie ist dann wie besessen und nach kürzester Zeit springt das auf mich über. Nachdem ein ziemlich heftiger Orgasmus mich erst einmal niedergestreckt hatte, bekam ich eine ausgiebige, fast schon professionelle Rücken- und Schultermassage, that made me „complain like a little girl“ (ihre Worte) – es war phantastisch und ab da meine Woche die gelungenste seit langem!

Sie blieb dann noch über Nacht, obwohl wir das beide nicht eingeplant hatten. Die U-Bahn-Verbindungen waren zu dieser unwirtlichen Stunde wenig verlockend. Nach ausgiebigem und erholsamem Schlaf und reichlich Kaffee verabschiedeten wir uns am frühen Nachmittag auf unbestimmte Zeit.

Und nu? Die Sonne scheint – der Frühling naht. Mein Gemüt ist offen und das Leben vielversprechend. Die Reise beginnt mal wieder von Neuem…

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3 thoughts on “Hey, don’t write yourself off yet!”

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