adventure

Basel nachts um halb zwei…

Es ist mir ein wenig peinlich, nachdem ich so große Töne gespuckt hatte: Vor kurzem habe ich Tinder (mal) wieder installiert. Als wenig ernstzunehmender Zeitvertreib ist das ja ganz lustig. So… genug rationalisiert – ihr dürft jetzt mit dem Finger auf mich zeigen und lachen ;D

Vor rund 10 Tagen gab es einen Match mit einer Mittzwanzigerin in meiner Nähe. Süßes Gesicht, Studentin, leidenschaftliche Seglerin. Wir kamen schnell ins Gespräch, und da ich auf meinem Profil mal wieder keinen Hehl draus mache, wonach ich mich umsehe, ging es ziemlich bald schon um Sex. Sie war mir recht schnell sympathisch: nach anfänglicher Schüchternheit merkte ich, dass ich da eine sehr offene und selbstbewusste Person vor mir hatte, intelligent und mit einigem an Experimentierfreude ausgestattet. Sie fing an, mich nach meinen Grenzen und Abgründen zu befragen – dieser gezielte neugierige Blick ins Dunkel reizt mich… Allerdings würde sie für eine Woche bei Dänemark in See stechen und da ich in ein paar Tagen hier wegziehe, standen wir vor einem Zeitproblem. Wir verblieben bei einem Aufschub: Sie würde sich melden, sobald sie zurück sei.

Ein paar Tage später trafen aus 900km Entfernung weitere Nachrichten ein. Es war ihr wohl sehr ernst und so hatte sie irgendwo bei Kopenhagen ein WLAN gesucht und begann mit mir ein Treffen zu planen.

Diesen Sonntag nun war sie zurück in Basel und schrieb. Wir legten uns auf ein Mittagessen diesen Mittwoch fest – chemistry check (wir schrieben uns auf englisch, obwohl sie auch fließend deutsch spricht); bei gegenseitigem Gefallen ziehen wir weiter. Kurz nach Mitternacht saß ich bei einer großen Tasse Kaffee auf dem Balkon – ich hatte meine vorletzte Schicht bei 32 Grad hinter mich gebracht und genoss die nächtliche Kühle. Wir plauderten über WhatsApp, viel Sextalk auch. Als sie meinte, dass sie jetzt gerne eine Zunge in ihrem Arsch hätte, regte sich spontan etwas in meiner Hose – selbstverständlich teilte ich ihr das direkt auch mit… Und da war er mal wieder – einer dieser entscheidenden Momente, wo beide das gleiche wollen und nur der letzte Funke fehlt. Ich lasse diese Momente nicht mehr vorbeiziehen – den Filter habe ich weitgehend entfernt. „How about something spontaneous – the very very kind?“. Ich glaube, sie hatte den Entschluss für sich sofort gefasst, verstand aber nicht, dass sie nicht mehr aus dem Haus gehen müsse. Ich brauchte nur eine Dusche, mit dem Auto wäre ich in weniger als fünf Minuten bei ihr. Und da hatte sich das mit dem Chemie-Check weitgehend erledigt: Die ersten Momente wären also entscheidend. Da sie bereits im Bett war, machte ich mir einen Spaß daraus, in Jogginghose und T-Shirt aufzubrechen – Augenhöhe herstellen…

Um kurz nach eins stehe ich vor ihrer Haustüre und schreibe ihr, statt zu klingeln – der Mitbewohner ist noch wach und soll nicht allzu neugierig werden. Als ich die weiteren Namen am Briefkasten sehe, muss ich lachen: ihre Mitbewohnerin… ich hatte sie vor einiger Zeit mal aus Jux auf OkCupid angebaggert, obwohl (oder eben gerade weil) sie zu einer Hochschulgruppe gehört, die ich aus politischen Gründen ziemlich bedenklich finde – aber hübsch ist sie nunmal und mein virtuelles Ich und das aus hitzigen Anfeindungen konnte sie ja nicht in eins setzen… anyway… MissSailor öffnet leichtbekleidet die Tür und weist mir den Weg zu ihrem Zimmer, während ein zähneputzender Mitbewohner im Bad verschwindet. Die Tür schließt sich. Ob ich Wasser wolle? Gerne. Ich spreche sie direkt auf die Mitbewohnerin an: Ja, das ist selbige; und ja, sie habe ihr das erzählt – sie würden sich über alles austauschen. Scheinbar war ich wiedererkannt worden… Der Gedanke gefällt mir 😀 (<- das ist ein dreckiges Lachen).
Wir sitzen erst seit einer Minute nebeneinander auf ihrem Bett, da neigt sich bereits ihr Kopf. Unsere Zungen übernehmen – und als wir die Hände hinzunehmen, beginnt ein Gespür zu entstehen. Manchmal braucht es eben nicht viele Worte. Sie setzt sich auf mich, meine Hände wandern unter ihr Shirt. Sie trägt keinen BH. Die ersten Berührungen an ihren vollen Brüsten erzeugen Schauer – stöhnend wirft sie den Kopf in den Nacken. Ich knabbere ein wenig an ihren Nippeln, gleite mit meiner Hand rückwärts an ihr herunter und lasse durch ihre Shorts etwas Druck in ihrem Schritt entstehen. Die Gier ist nun entfacht und ich bin neugierig, was mich erwartet. Ich drehe sie auf den Rücken und befreie mich von meinem T-Shirt – wie bekomme ich jetzt möglichst elegant meine Schuhe ab? Meine Küsse bewegen sich weiter abwärts, den Bauch hinab, die Oberschenkel hinauf – ein wenig reizen, Spannung aufbauen. Mit einem Finger streiche ich an den Shorts vorbei über ihre Schamlippen, lasse ihre Mitte noch aus. Ihr Becken hebt sich mir entgegen, doch ein wenig lasse ich sie noch zappeln, ziehe ihre Shorts ab und kann nun mit einer Hand meine Sneaker öffnen, während die andere weiter Erwartungsfreude an der Innenseite ihre Schenkel erzeugt. Als ich sie erlöse und zielstrebig meinen Mund auf ihrer Klitoris platziere, durchfährt es sie lautstark. Die offenen Fenster, der Mitbewohner… naja, ich wohne ja nicht hier…Das Spiel beginnt und sie quietscht und schreit – zunächst „nur“ laut, mit steigender Intensität schließlich sehr laut, dann in ein Kissen beißend wieder nur laut… Der Ansporn ist enorm. Ich unterbreche kurz, weil ich das Gefühl habe, sie bekäme kaum noch Luft… „Das hat sich ja jetzt schon gelohnt; da hat einer nicht zu viel versprochen.“ Äh, ja… danke? Ich lege doch gerade erst los… Dann mal ab in die Achterbahn! Sie ist wahnsinnig sensibel. Ich setze langsam wieder an, steigere dann die Intensität – sie beschleunigt wie ein Rennwagen – hörbar ähnlich und wunderbar ungeniert! Ich treibe sie bis auf die Spitze und halte inne, als sie fast hyperventiliert – ich bin nicht sicher, ob sie gerade gekommen ist, aber das fühlte sich sehr nach Obergrenze an. Sie verschnauft eine Weile, dann wechseln wir Position. Erneut treibe ich sie mit der Zunge hinauf, versenke dazu meine Finger in ihr. Einmal, zweimal, sie schreit ihre Lust heraus, dann stoppt sie mich – sie halte es nicht länger aus. Nach kurzer Unterbrechung beginne ich von Neuem – so geht das etwa fünf Mal. Sie werde fast ohnmächtig, sagt sie. Ich lasse sie ein paar Minuten durchatmen und massiere sie dabei. Dann macht sie sich schließlich über meine Jogginghose her – jetzt solle ich mich mal entspannen. Vom Hals abwärts erkundet sie meinen Körper, saugt und leckt an meinen Eiern. Dann stülpt sich ihr Mund warm und feucht über meine Eichel. Sanft, aber mit kräftigem Handgriff. Ob sie auch ihre Zähne ein wenig benutzen dürfe? Ich bejahe. Sie genießt, leckt und knabbert an meinem Schaft, lässt keinen Millimeter aus, spielt mit der Zunge an meiner Spitze und klemmt sie in ihre Wange. Ich schalte komplett auf Genuss um, als sie mir sagt, dass ich kommen solle. Sie liegt seitlich neben mir, als ich merke, dass der Höhepunkt naht. Die letzten Sekunden macht sie von Hand ganz nah vor ihrem Gesicht – mein Sperma verteilt sich großzügig auf uns beide, während mich wieder eine Welle nach der anderen überrollt. Mein Lachen steckt sie an, auch wenn sie kurz verunsichert ist, ob alles in Ordnung sei (den Exorzismus habe ich immer noch nicht gemacht)…

Wir liegen erstmal eine Weile beieinander und ich habe Gelegenheit nachzufragen. Sie kann nicht kommen. Auch beim Masturbieren nicht. Sie hatte noch nie einen Orgasmus, weil sie es kurz davor nicht mehr aushalte und stoppen müsse. Mein Eindruck hatte mich also nicht getäuscht. Zum Glück hatten wir bereits eine vertrauensvolle Atmosphäre aufgebaut, so dass sie keine Schwierigkeiten hatte, sich frei mitzuteilen. Ich biete ihr an, einen schwungvollen Anlauf zu starten. Sie solle die Kontrolle völlig abgeben und nur wenn absolut nötig korrigieren, ansonsten würden wir versuchen, über die Schwelle zu jagen. Die Idee gefällt ihr gut und sie ist merklich aufgeregt. Sie hatte wohl schon länger jemanden gesucht, mit dem sie solche Dinge ausprobieren könne… Diesmal beginne ich nur mit den Fingern, erst zwei, dann drei (mehr wäre bei meinen großen Händen schon grenzwertig). Ihr empfindlicher Punkt ist nicht schwer zu finden, die Reaktionen sind schließlich sehr unmittelbar. Mit der Zunge stimuliere ich zusätzlich ihren Kitzler, bis sie fast wieder auf dem Höhepunkt ist. Ein letztes Stück noch. Anstelle der Zunge mache ich mit der linken Hand weiter, steigere die Vibration bis mir der Schweiß ausbricht. Sie schreit nur noch aus vollem Hals, presst die Schenkel zusammen, doch ich jage weiter in sie hinein. Sie kämpft. Ist eigentlich dort, ein kleiner Schritt nur… Stop! Notbremse. Alle Räder stehen still, meine Finger sind taubgepresst – sie zuckt, beißt in das Kissen. Sie hätte fast das Bewusstsein verloren, sagt sie. Ich erinnere mich nur an das Schmatzen vor wenigen Sekunden, und die Tropfen an meinem Unterarm – dieser wunderbare Moment vor dem Abspritzen…

Nach vier Stunden ist unser spontanes Treffen zu Ende. Wir haben noch eine ganze Weile weitergemacht – aber unser Treffen am Mittwoch steht ja immer noch, also möchte ich nicht allzu viel erzählen.

Letzte Woche in Basel – und ich bin beinahe völlig „ausgebucht“. MissSailor schreibt seit dieser Nacht die ganze Zeit und möchte noch mehr gemeinsame Stunden herausholen. Heute Dienstag bin ich aber bereits provisorisch mit Mr. & Mrs.Baustelle zum Spiel zu Dritt verabredet. Bleibt nur noch Donnerstag. Aber es wäre wohl schlau, noch etwas Zeit auf’s Packen zu verwenden… Aufregende Tage!

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