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MissFiligran: Alone and Afraid

Diese Woche entwickelt sich zunehmend erschöpfend: Sonntag nach der Arbeit das erste Treffen mit MissFiligran und folglich den Montag halb verschlafen, Dienstag auf Mittwoch mit StillerEngel im Hotel verbracht, dann noch eine Stunde Zeit für ein Nickerchen gefunden, bevor ich wieder zur Arbeit musste. Während meiner Schicht trifft eine E-Mail von MissFiligran ein: Was ich denn so mache an diesem Abend? Arbeiten – Mittwoch, Donnerstag, Freitag, jeweils bis Mitternacht – aber natürlich sei mir ihr Hintergedanke bei der Frage nicht entgangen… Sie ist jetzt ganz alleine auf dem Campingplatz, antwortet sie mir. Auch die Kinder seien nun weg. Eigentlich habe sie Angst vor mir (!), aber die Neugierde überwiege eben. Sie hat zwar ihre Tage, wolle sich aber trotzdem ausgiebig um mich kümmern… wer könnte da schon nein sagen? Ich biete also wieder an, zu später Stunde auf Besuch zu kommen und lasse ihre Nervosität unkommentiert – sie ist ja auch ganz süß, wenn sie so aufgeregt ist… 😀

Der Schlafmangel und die harte Schicht machen sich bereits bemerkbar. Dusche während einer kurzen Arbeitspause, nach Feierabend ein großer Kaffee, ein paar Scheiben Brot – schon geht es los. Die Fahrt dauert nur 20 Minuten; ich klopfe an die Wohnwagentür und bemerke auf meiner Uhr, dass es auf die Sekunde exakt 00:30 Uhr ist – pünktlicher geht es nicht!

Sie war gerade dabei, auf dem Notebook einen Film anzusehen (einer dieser immergleichen neueren Tim Burton Streifen). Sie wirkt etwas zappelig, versucht aber Haltung zu bewahren, als ich mich neben sie setze; der Film läuft weiter – das scheint sie etwas zu beruhigen. Ich kraule ihren Nacken, während wir uns unterhalten. Sie genießt solche Streicheleinheiten sehr. MissFiligran ist der verschmuste Typ, sucht Intimität und Zärtlichkeit, sexuell ein wenig devot, recht selbstbewusst und selbstsicher – außer eben mir gegenüber. Diese Spannung halte ich doch gerne aufrecht… Sie hatte auch versucht, mich zum Übernachten zu überreden: Kuscheln und gemeinsames Schlafen. Ich hätte sehr gerne angenommen, war aber wieder mit dem Geschäftsauto da – und das musste am frühen Morgen wieder zurück sein.

Ihre Hand ruht auf meinem Schritt, was prompt wieder Reaktionen bei mir auslöst – was ist das nur?! Ich ziehe ihren Kopf zu mir heran und beginne, sie zu küssen. Das Startsignal, auf das sie scheinbar gewartet hatte, denn sie kann es kaum erwarten, mich von meiner Kleidung zu befreien, ihre Augen lustvoll geweitet, der Atem beschleunigt – bei der Hose muss ich nachhelfen: Sie ist (wie einige Bloggerinnen hier auch 😉 ) mit Knöpfen an den Jeans etwas überfordert. Dann ist sie an der Reihe, während mich ihre magischen Finger schon wieder fast zum Bersten bringen. Auf der Eckbank am Esstisch wird es zu eng; wir ziehen also auf’s Bett um – ein gemütliches kleines Nest. Ich küsse sie am ganzen Körper, schenke ihren empfindsamen Brüsten viel Aufmerksamkeit und kann schließlich nicht widerstehen und spiele mit meiner Zunge an ihrem Kitzler. Dann zieht sie mich auf sich, so dass ich über ihren Brüsten knie, wichst mit der ihr eigenen Kunst meinen Schwanz, während ich hinter mich greifend ihre Klitoris weiter bearbeite. Dann überrascht sie mich: Bei unserem ersten Treffen wollte sie nicht blasen, weil sie die Paranoia plagt – eigentlich mache sie das sehr gerne… und plötzlich habe ich das Gefühl, meine Eier würden zusammenschrumpfen – MissFiligran hatte sich nach vorne gebeugt und saugt und lutscht und wichst. Da konnte jemand ebenfalls nicht widerstehen 😀 Jetzt verstehe ich, was sie mit „gerne“ meinte: Sie bläst mit einer schier unglaublichen Begeisterung und Hingabe – und das sollte nur der Anfang sein… „Ich halt’s nicht mehr aus, jetzt musst du mich ficken!“ Ich grinse nur, während sie für ein paar Minuten nach draußen verschwindet und bei ihrer Rückkehr ein Handtuch auf dem Bett ausbreitet. Nach wenigen Sekunden ihrer Zuwendung bin ich bereit, den Kondomknick zu überwinden, dann gleite ich mühelos in sie und vergesse zunächst, dass sie ja sehr empfindlich ist. Mein Anstoßen kommentiert sie mit einem kurzen „autsch“ – hoppla! Schnell zusätzlich Hand anlegen, schon finden wir unseren Rhythmus. Sie krallt in meine Brust, sieht mich mit fassungsloser Geilheit an, anfeuernd, stemmt sich gegen mich… Wo denn mein Sadismus stecke? Ich hatte ihr im Gespräch vorher noch gesagt, dass ich in ihr nicht das passende Gegenstück sehe – und ohne Masochistin bleibt der Fiesling schön angeleint. Sie hatte ja sogar Angst vor mir (gehabt?) – was reizt sie mich jetzt also? Nun gut, sie will also benutzt werden? Ein Vorgeschmack also: Bitte schön, da knallt es auch schon auf ihrer Wange, nicht zu fest – es gefällt ihr… Nachschlag, bis ich merke, dass sie sich wohl übernommen hatte. Gut, jetzt weiß sie ja mehr über sich… Zurück in den normalen Modus. Wir wechseln die Stellung, sie kniet vor mir. Die niedrigen Schränke sind hervorragend zum Festhalten geeignet, die zweite Hand stimuliert ihren Kitzler, was mich etwas in angestrengte Schräglage bringt. Ich balanciere aus, indem ich ein Bein aufstelle. So kann ich sogar mit der linken Hand loslassen und stattdessen meinen Daumen nach und nach bis zum Anschlag in ihrem Arsch versenken. Das macht sie völlig rasend. Deutlich spüre ich meinen Schwanz, wie er in sie gleitet. Mit etwas Druck vom Daumen helfe ich beim Winkel nach – die Wirkung ist faszinierend: Ich schaffe es wieder, ihr einige helle Töne zu entlocken (sie ist relativ still), dann kommt sie mit wippender Hüfte, sinkt tief hinunter und verstärkt noch die letzten Stöße in ihren prächtigen Hintern, was mich ebenfalls explodieren lässt. Da liege ich keuchend und zuckend über ihr, wie ein Fisch an Land und sie sagt mir, ich mache sie fertig… das beruht klar auf Gegenseitigkeit!

Die anschließende Intimwäsche erfolgt am Wasserhahn hinter dem Wohnwagen, direkt vor dem Fenster der Nachbarn: Da steht morgens um halb drei ein nackter Typ breitbeinig am laufenden Wasserhahn – und dann pisst er noch ganz beiläufig in die Büsche! Manchmal erstaunt mich meine gelegentliche Schamlosigkeit…

Eine gemütliche Zigarette später legen wir uns draußen zusammen in die Hängematte. Die Nacht ist klar, aber feucht und kalt. Während ich ihren Kopf kraule, erzählt sie mir aus ihrem Eheleben. Da gibt es viel zu Lachen. Ihr Mann scheint ein guter Typ zu sein – aber die Hosen hat definitiv sie an… Als die Feuchtigkeit in unsere Kleidung eindringt, gehen wir wieder rein und kuscheln uns im warmen Bett ein. Beinahe hätte ich ihre Füße warm bekommen, muss mich aber schließlich geschlagen geben. Ihre Hand wandert… findet… wirkt. Sie wird aktiv: Für die nächste halbe Stunde bläst sie meinen Schwanz, als wäre sie am Verdursten, vielseitig, hart, tief, sanft, verspielt, saugend, leckend – gekonnt. Als ich in Gedanken kurz ihren Mann um die Regelmäßigkeit dieser Behandlung beneide, muss ich fast lachen. Dabei bin doch ich der Glückspilz hier! Sie legt sich auf den Rücken, ich stehe neben dem Bett: tief in ihren Hals, bis sie würgt und zurückweicht, dann den Mund wieder weit aufsperrt. Schließlich überlässt sie mir die Führung – das Timing habe ich schnell raus. Meine Hände krampfen, die Beine zittern, der Moment vor dem Abspritzen ist keiner, sondern hält an, eine Minute, zwei – es ist mal wieder soweit: Blockade. Der letzte kleine Schritt will nicht, ich kämpfe, könnte umfallen – keine Chance.

Wir verschnaufen gemeinsam, dann der Schreck: Es ist bereits fünf Uhr morgens – ich muss gehen! Nach der Beseitigung verräterischer Spuren und dem Ankleiden folgt ein herzlicher und zärtlicher Abschied. Die verbleibende Zeit bis zu meinem Umzug werden wir mit Sicherheit noch ausgiebig nutzen. Eine halbe Stunde später falle ich zufrieden in mein Bett. Am nächsten Tag gibt sie mir dann tatsächlich ihre Handynummer – verheiratete Frauen: scheu, aber eben doch keine Fabelwesen!

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9 thoughts on “MissFiligran: Alone and Afraid”

      1. Das stimmt vielleicht bei dir, da du meistens Kleider trägst. Und selbst da gibt es äußerst komplizierte Konstruktionen… Wir Hetero-Männer müssen ja auch lernen, einhändig BHs auszuhaken – also wird’s Zeit, dass auch Gürtel und Hosenknöpfe in den Kanon aufgenommen werden!

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      2. Aber jetzt im Sommer trägt doch fast jede Frau Kleider. Aber ja BHs. Da hast du Recht. Ich hatte letztens einen wunderschönen an. Der hatte allerdings 8 (!) Haken. Da wäre ich bestimmt drin gestorben.

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