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Midnight Camping

Mein Verhältnis zu verheirateten Frauen ist inzwischen… sagen wir „angespannt“. Viel zu oft haben sich besagte Damen bei mir in Unterhaltungen eine gute Portion Futter für ihr Ego geholt, sich in Chats heiß machen lassen, Fotos ausgetauscht, gemeinsam masturbiert und das anstehende Treffen bis ins Detail durchgeplant – und dann sind sie in den unendlichen Weiten des Internets verschwunden oder haben -wie neulich geschehen- nur wenige Stunden vor dem Treffen kalte Füße bekommen. „Angespannt“ also, in jedem Sinne: ich glaubte so langsam nicht mehr daran und hatte schon oft genug die unbefriedigte Spannung im Vorfeld einer Zusammenkunft erlebt. Verheiratete Frauen: Scheue Fabelwesen?

Samstagabend: Ich habe nur noch wenige Stunden, dann würde mein Wecker klingeln. Ich hatte mir für den Sonntag eine Frühschicht aufschwatzen lassen. Das morgendliche Aufstehen beißt sich immer mit meinem Rhythmus: Mein Tag beginnt in der Regel mittags und endet gegen vier Uhr morgens – jetzt muss ich um sechs aufstehen und bin natürlich nicht müde. Auf C-Date trifft eine neue Nachricht ein: Ich gefalle ihr. Wir kommen also ins Gespräch. Sie ist Ende Dreißig, seit zehn Jahren verheiratet, hat zwei Kinder, bisexuell, sehr aufgeschlossen, intelligent und redegewandt. Die Sympathien sind schnell vorhanden, wir finden Gemeinsamkeiten, das Gespräch fließt mühelos. Sie sucht einen Mann für eine längerfristige Affäre, möchte sich sexuell einspielen können. Sie fragt sehr viel und ich gebe bereitwillig Auskunft. Als ich ihr sage, dass ich nur noch wenige Wochen in der Schweiz bin, sieht es zunächst so aus, als wäre es das gewesen – und unsere Unterhaltung legt eine Pause ein.

Nach nur drei Stunden Schlaf quäle ich mich zur Arbeit. Zwischendurch verabrede ich mich schon mal lose mit einer anderen Frau für den Abend (sie würde später absagen). Dann plötzlich treffen neue Nachrichten auf C-Date ein: Scheinbar ist ihr Interesse doch nicht versiegt 🙂 Ein regelrechtes Fragen-Bombardement beginnt – ich kenne das so bereits von anderen verheirateten Frauen und rechne schon wieder jeden Moment mit einem Kontaktabbruch. Tatsächlich wird es aber konkreter: Sie sei gerade mit dem Wohnwagen und ihrer Familie auf einem nahegelegenen Campingplatz. Ich schlage ihr einen Besuch vor. Ihr Mann sei gerade mit einer anderen Frau (komplizierte Ehe…), die Kinder würden erst spät schlafen gehen – sie sei aber sehr erregt inzwischen. Wir verabreden uns für Mitternacht. So kann ich nach der Arbeit sogar noch 90 Minuten schlafen. Ich glaube immer noch nicht dran, aber als um halb Zwölf eine letzte Bestätigung ihrerseits eintrifft, verfliegt meine Skepsis und ich mache mich auf den Weg.

Pünktlich stehe ich am Treffpunkt vor dem Campingplatz, als eine Frau mit mit unpraktischen hochhackigen Schuhen auf dem Fahrrad vor mir zum Stehen kommt. Sie ist groß gewachsen, lange blonde Haare, ein hübsches offenes und ehrliches Gesicht – und sie ist wahnsinnig nervös! Wie süß! 😀 Wir machen uns auf den Weg zu ihrem Standplatz. Außer uns schlafen auf dem gut gefüllten Platz alle, so dass wir uns leise unterhalten. Bereits im Vorfeld war sie sehr aufgeregt, weshalb ich ihr angeboten hatte, ihr dann meinen Ausweis zu zeigen – sie könne dann einer vertrauten Person mitteilen, mit wem sie sich gerade treffe, für den Fall, dass sie dann spurlos verschwinde. Im Vorzelt des Wohnwagens setzen wir das tatsächlich um – die Situation wirkt etwas absurd und wir müssen dabei laut loslachen. Ja, die Lautstärke… die Nachbarn sind ihr relativ egal, aber für den Fall, dass ihre Kinder aufwachen, vereinbaren wir schon einmal, dass ich dann erstmal eine ausgiebige Runde auf dem Platz drehen würde, um die Kleinen nicht zu erschrecken oder unangenehme Fragen aufzuwerfen.

Sie bringt etwas zu trinken und wir setzen uns nebeneinander an den Tisch im Vorzelt – erstmal ein Gespür für einander gewinnen. Die Stimmung ist ausgelassen – sie hat ein schönes Lachen. Dann kommt dieser stille Moment, in dem wir uns schweigend ansehen und beide das gleiche denken. Meine Hand wandert an ihrem Bein hinauf… da wird sie schlagartig pragmatisch: Ein Sichtschutz müsse her. Sie hatte sich vorher bereits einen Plan überlegt. Im Vorraum des Wohnwagens wird ein Wurfzelt aufgestellt – und zwar dermaßen laut, dass wir auch noch in Gelächter ausbrechen, was es auch nicht gerade leiser macht. Isomatten und Decken holt sie auch noch – ein Zelt im Zelt 😀 Bei dem ganzen Gelächter und Blödsinn, der dabei vonstatten geht, rechne ich die ganze Zeit mit einem schlaftrunkenen Kind – aber die Kleinen haben offenbar einen tiefen Schlaf. Wir steigen in unsere Höhle. Ihre Lippen sind sehr weich. Sie küsst zaghaft, sanft, ihr Atem ist zittrig. Das Entkleiden erledigt sie lieber in einem Schwung – auch hier erweist sie sich als praktische Natur. Ich erkunde sie zunächst: äußerst sensibel ist sie – und schmerzempfindlich. Meine Küsse und Berührungen lassen sie weich werden, ihre Atmung wird heftiger. Auch meine Kleidung wird schnell abgestreift. Ich habe eine Genießerin vor mir! Sie befühlt und betrachtet aus jeder Perspektive, bedeckt meinen Oberkörper mit Küssen – erschrickt kurz und freut sich dann, als sie meine Shorts abstreift. Ich weiß ja nicht, was sie gewohnt ist, aber das männliche Ego bedankt sich natürlich für so eine Reaktion… Als ihre Hände meinen Schwanz umfassen, durchströmt es mich: Elektrisierend! Ich achte normalerweise wenig auf Hände, aber dieses Gefühl! Sie wusste exakt (!), wie sie mich anfassen musste. Ihre langen schlanken Finger schließen sich um meinen Schaft, die andere Hand stimuliert meine Eichel, bewegt die Vorhaut und… ich weiß es nicht… nur, dass es ein unglaublich gutes Gefühl ist – ab hier ist es ein Kampf: ich könnte auf der Stelle kommen. Sie bemerkt meine Erregung, wird selbst immer geiler dabei. Ich solle auf keinen Fall kommen – als wüsste ich das nicht! Ihr Geschmack ist mild, sie macht mich rasend. Ihre Klitoris dankbar prall, ihre Hände um meinen Kopf geschlungen, während sie mich in ihren Schritt presst. Ich kann förmlich aus ihr trinken. Sie stoppt mich: Nach einem Orgasmus brauche sie immer eine Pause – ich solle sie ficken – sie bettelt beinahe darum. Das Kondom ist problemlos aufgezogen, dann gleite ich langsam in ihre enge Spalte – ihr entfährt ein Seufzen, dann reißt sie die Augen auf: ich habe sie komplett ausgefüllt. „Unglaublich!“ Ich stoße langsam aus der Hüfte, muss mich zusammenreißen – sie führt von da unten Regie, sagt mir, wann ich pausieren soll, weil auch sie hinauszögert; führt meine Hand an ihren Kitzler, holt mich zurück, wenn ich kurz davor stehe – ein Tanz auf dem Vulkan. Wir wechseln die Stellung, ihre nasse Spalte streckt sich mir entgegen – ich versinke, tauche meine Zunge ein, atme ihren Duft. Ihr Arm kommt nach hinten, drängt mich, erneut in sie einzutauchen. Mit Mühe presse ich meinen Schwanz in ihr enges Loch, stelle ein Bein auf und treibe bis zum Anschlag hinein. Ihre Muskeln pressen gegen meinen Schaft, sie kann das Stöhnen nicht mehr zurückhalten, als ich ihren Rücken nach unten drücke und mich dabei aufrichte, das Zelt dabei nach oben dehne. Sie kommt. Ich muss raus. Wir liegen da. „Entspann dich, keine Eile!“ – sie ist bereits wieder mit den Händen zugange, aber ich merke, dass diese Erektion sehr lange nicht nachlassen wird. Es ist interessant, zu sehen, welche Gewohnheiten sich bei anderen entwickelt haben… Sie nimmt es dankbar an, während ich mich vom Gummi befreie.

Als sie soweit ist, lösen ihre filigranen Finger erneut ein Feuerwerk bei mir aus. Sie ist bereit für Runde Zwei. Also wieder eingepackt, dann steigt sie auf mich und reitet, während ich an ihren Brüsten lecke. Der nächste Orgasmus ist rau und kehlig und wenige Sekunden zu früh für mich – ich drehe halb durch vor Geilheit! Sie will, dass ich komme, dreht sich erneut um und ich grabe mich tief in ihren Arsch, während sie mich antreibt und ihre Nägel in meine Pobacke versenkt, während ihre zweite Hand unter ihr hindurch an meinen Eiern spielt. Die Explosion ist brutal und hält minutenlang an – sie hält das Kondom fest und presst weiter, ich beiße in meinen Unterarm um nicht zu schreien…

Die Nacht ist nass und kühl – das Thermometer ist auf 10 Grad gefallen. Ich rauche, während sie mit dem Fahrrad kurz zu den Toilettenanlagen verschwindet. Inzwischen ist ein wenig Vertrautheit da – wir knutschen und kuscheln, lachen und plaudern. Sie meint, sie sei zu überreizt für eine weitere Runde, möchte aber sehen, wie ich es mir selbst besorge. Wir stehen noch draußen, als sie mit einer einzigen Berührung durch meine Hose schon wieder eine Erektion hervorzaubert. Ich befreie mich also von meiner Jeans, sie kniet sich vor mich und krault mir den Sack, spielt an meinem Hintereingang, während ich wichse und sie ganz nahe kommt und genau zusieht. Schließlich fragt sie mich nach Gleitmittel – mein Schwanz hat einen neuen Fan 🙂 Ein paar kleine Berührungen mit ihren magischen Fingern, schon bin ich wieder vollkommen bereit. MissYoga machte das bereits fantastisch gut – MissFiligran toppt es nochmals! Ich liege auf dem Rücken und halb weggetreten, wie ich bin, höre ich noch, dass sie mich wohl doch nochmal aufnehmen wolle… bekomme den Gummi noch irgendwie drauf, schon sitzt sie wieder auf mir. Die Endorphine, das geile Blitzen in ihren Augen, das Seufzen, als mein Finger zusätzlich in ihren Arsch wandert; immer schneller, die Lippen zusammengepresst, der Winkel flach – ich spüre die Nässe, ihr Saft fließt an meinen Eiern hinab… ein kurzer piepsiger Laut, sie hält inne. Ich sauge an ihrer weichen Unterlippe, meine Zunge bringt ihren Körper zum Zucken. Als sie sich gesammelt hat, fragt sie, wie ich kommen wolle – bei dieser Fingerfertigkeit ist die Frage leicht beantwortet. Die Ausdauer fordert ihren Tribut: mehrmals muss sie die Position wechseln, um nicht zu verkrampfen – es dauert, aber ich spüre bereits, dass sich da etwas gewaltiges zusammenbraut. Sie kniet an meinen Beinen, massiert meine Eier, steckt dann einen Finger in meinen Arsch, während ihre Rechte mit aller Kunst meinen Schwanz wichst. Ich gerate ins Rotieren, ihre Fingerspitze trifft immer wieder den entscheidenden Punkt. Im richtigen Moment erspürt MissFiligran meinen nahenden Orgasmus, presst tief hinein, lässt die andere Hand meine Eichel umschließen. Mein ganzer Körper explodiert. Ich beiße mir beinahe die Zähne aus, Welle für Welle, Krampf in den Beinen, mein Kopf pocht, ich erschrecke, werde halb taub – vielleicht sollte ich mal einen Exorzisten zu Rate ziehen 😀 Sie ist kurz besorgt, aber ich kann noch eine halbe Beruhigungsformel stammeln, bevor es mich erneut erwischt – das Knacken meiner Finger, als ich mich ins Kissen kralle – was zur Hölle?!

Wir sitzen noch lange draußen, sie in eine Decke gehüllt auf meinem Schoß, unterhalten uns, scherzen und kuscheln. Sie ist eine lebenslustige Person und trägt das Herz am rechten Fleck – ich mag sie und bedauere, dass unsere Bekanntschaft ein Verfallsdatum trägt. Wer immer auch ihre langfristige Affäre sein wird, sollte sich glücklich schätzen. Als die Dämmerung einsetzt, lösen wir uns. Ein paar zärtliche Küsse, dann verschwinde ich im Nieselregen.

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9 thoughts on “Midnight Camping”

  1. Nun, es gibt ja immer wieder Frauen die auf den Portalen ihren „Marktwert“ testen wollen. Wenn Frau im Herzen aber immer noch ein ‚Mädchen‘ ist..sollte man die Finger davon lassen 😉

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  2. Von verheirateten Frauen lasse ich mittlerweile die Finger weg. Ich hatte da mal ein unschönes Ereignis. Sie hatte verschwiegen verheiratet zu sein. Irgendwann stand da ein Typ mit einer Pistole vor mir. Puh! Immerhin konnte ich ihm verdeutlichen, dass mir nicht klar gewesen ist, mit seiner Frau eine kurze Affäre gehabt zu haben. Meine erste Frage ist seitdem immer der Beziehungsstatus.

    Gefällt 1 Person

    1. Wow… just… wow! 😀 😀
      Mich stört der Beziehungsstatus nicht weiter. Ich hab das mal anders gesehen, aber inzwischen ist mir klar geworden, dass sehr viele (Frauen) sehr unglücklich in ihren Beziehungen sind – und unbefriedigt. Das kann einen auf Dauer ziemlich kaputt machen. Hoffentlich muss ich aber nie in einen Waffenlauf sehen…

      Gefällt 3 Personen

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