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MissPolyMaso oder die Freude am Schmerz

Der letzte Donnerstag war wieder ein besonders verrückter Tag! Die Ereignisse überschlagen sich nun doch schon wieder und von Komplexitätsreduktion kann keine Rede sein. Am Abend vorher hat MissBuchhaltung (wieder) „Schluss gemacht“, auf ihre so ganz eigene Art. Ich glaube, diesmal ist es endgültig – „auf dem Höhepunkt auseinandergehen“ nannte sie das. Ich habe da nur positive Gefühle, wünsche ihr alles Gute und hoffe, dass sie in all ihrem Anarchismus auch etwas dauerhaftes Glück findet (was sie als nicht erstrebenswert erachtet 😀 )! Als ich mittags das Haus verließ, war völlig unklar, was alles passieren würde und wohin es mich verschlägt. Zu den vor kurzem angekündigten Neuigkeiten gehört auch, dass ich gerade dabei bin, Paare zu daten – neben anderen weitreichenderen Dingen, von denen ich bald berichten will…

Gestern also traf ich mich mit einer jungen Frau in meiner Nähe – ihr Freund wohnt etwas weiter weg und hat es an diesem Tag nicht zum Treffen geschafft. Wir wollten uns erstmal kennenlernen – „beschnuppern“ – um dann zu sehen, ob wir auch zu Dritt spielen werden. Ich will noch nichts vorweg nehmen, aber: Werden wir – bald 🙂 Soviel steht nach zwei Stunden im Café und ausgiebigen Unterhaltungen mit ihr und ihrem Freund jetzt fest – ich bin gespannt!

Als ich spätnachmittags wieder in Basel ankam, hatte ich drei Möglichkeiten: erstmal wieder nach Hause fahren (meh), oder zwei mögliche Verabredungen mit Frauen, die ich noch nie getroffen hatte. Die eine ist Ende Zwanzig, ziemlich heiß und versaut, wusste aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht, ob sie an diesem Abend Zeit hätte, weil sie ein Kind hat. Die andere habe ich vor Monaten mal auf C-Date angetroffen. Dort bekam sie von mir auf eine banale Frage hin eine ausführliche und vielsagende Antwort, warum ich ihr nichts von meinen Hobbies erzählen würde. Daraufhin kam nichts zurück und ich hatte sie schon fast vergessen, bis sie mir zwei Monate später schrieb. Sie war lange nicht online gewesen, aber meine Nachricht hatte sie beeindruckt – wir sollten uns treffen. Wir tauschten Nummern aus und da saß ich also vor dem Eingang des Badischen Bahnhofs und spielte auf Zeit: Wohin würde es heute noch gehen?

Die junge Mutter – einen Spitznamen bekommt sie hier (noch?) nicht – hatte mit mir vereinbart, dass sie sich nur eventuell melden würde, falls es zeitlich ginge. Und das dauerte zu lange. Also machte ich etwas mit der Zweiten ab. Ich hatte noch genug Zeit, mir eine Kleinigkeit zu essen zu kaufen; in meiner Eile hatte ich noch nichts gefrühstückt und es war bereits Abend. Außer ein paar Fotos war mir nichts über sie bekannt…

Wir trafen uns am Bahnhof in ihrer Stadt. Sie ist relativ klein (1,60cm), schlank, Ende Dreißig und als sie mir von der Rolltreppe entgegenkam, schlug ihre bezwingende Ausstrahlung sofort bei mir ein. Wir gingen in Richtung eines eher alternativen Cafés und nach wenigen Minuten waren wir bereits völlig ins Gespräch vertieft: Volltreffer! Sie ist extrem aufgeschlossen, ebenfalls polyamor, gebildet, feministisch und links – meine eigensinnige Art, die so manche irritiert, bringt sie zum Lachen! Wir sprechen die selbe Sprache – es fließt… und fließt. Die Zeit verstreicht, ich merke es nicht, zwei Stunden, Beziehungsfragen, Eifersucht und Sex, Anekdoten, Politik… ich finde sie wahnsinnig heiß und anziehend! Als wir uns schweigend verschmitzt ansehen, sage ich ihr das auch… Wir ziehen weiter: noch was trinken gehen. Doch die Bar hat bereits geschlossen. In einem kleinen halbleeren Restaurant bekommen wir zumindest noch einen Salat serviert, essen so herrlich unpassend bei Kerzenschein, während wir uns über BDSM und Fetischkram austauschen! Da sitzen wir, stellen fest, dass wir beide auch auf anderen Platformen als C-date angemeldet sind – ich studiere direkt mal auf dem Handy ihren Vorliebenkatalog, wir tauschen weitere Anekdoten und lachen uns schlapp: Wie kompatibel wir doch sind! Ihre letzte abgefuckte Story jagt mir das Blut zwischen die Beine. Wir wussten vorher nichts voneinander, dann sowas! Gegen Mitternacht wurden wir gebeten, doch endlich zu gehen; wir waren die letzten Gäste.

Da war er wieder, der „und nun?“ Moment – und war schnell entschieden: Wir gingen zu ihr nach Hause. Sie lebt in einem Wohngemeinschaftshaus, aber wir trafen zum Glück niemanden an. In ihrem Zimmer angekommen ging es dann ziemlich unbekümmert direkt los: ich trat an sie heran und wir küssten uns erst einmal. Im Gespräch zuvor hatten wir auch darüber gesprochen, dass „normaler“ Sex eigentlich naheliegender wäre, wenn man sich noch nicht so gut kennt. Entsprechend war ich zunächst auch etwas vorsichtig. Aber sie sprach dermaßen lustvoll und ungehemmt auf meine kleineren Dominanzgesten an, dass plötzlich alle Hemmungen fielen. Nachdem wir uns stehend schon halb ausgezogen hatten, warf ich sie aufs Bett. Den Unterleib streckte sie mir erwartungsvoll entgegen, so dass ich bereits begann, ein wenig durch ihre Spalte zu fahren. Ihr Körper ist fantastisch! Und sie hat „Kühlchen“! Da setzt mein Verstand völlig aus… ihre Nägel gruben in mein Fleisch, sie packte mich hart an der Kehle, unter mir liegend, mich reizend – ich verstand das Signal. Ich leckte sie ausgiebig, trieb ihr dabei drei Finger hinein, ziemlich hart – sie kam bebend… und laut, mit piepsiger Stimmer, schreiend und stöhnend, ihr Becken gegen mich hämmernd. Ich ließ sie kurz ausklingen, setzte dann fort, steigerte ihre Erregung und jagte sie dann mit einem gezielten Fingerstoß über das letzte Stück. Sie stieß mich weg, lag zitternd und lachend vor mir, schirmte ihren Schritt mit einer Hand, rieb noch ab und an kurz über ihren Kitzler und verlängerte damit ihren Orgasmus, während ich ihr fasziniert zusah. Dann richtete sie sich auf, ich kniete vor ihr auf dem Bett, mit den Armen gegen die Dachschräge über uns gestützt. Sie begann meinen Oberkörper zu erkunden, durfte auch kurz an meine eigentlich viel zu empfindlichen Nippel, die sie dann auf mein Zurückweichen hin kurz heftig kniff. Immer tiefer ging sie, massierte meine Eier, während sie über meine Schwanzspitze leckte, ihren perfekten kleinen Hintern weit von sich gestreckt – Kühlchen!! Sie umschloss meine Eichel, massierte mit der Hand, nahm ihn auch tief, konnte das sehr gut – Jackpot! Nach ein paar Minuten musste ich sie schon stoppen, sonst wäre ich bereits gekommen; das sollte doch erst der Anfang sein.

Sie stand auf, um das Fenster zu schließen. Da packte ich sie mir: auf dem schmalen Fenstersims, mit den Füßen auf die geöffneten Fensterflügel wie in Steigbügel gestützt fickten wir gegen die geschlossenen Läden. Spätestens jetzt musste der Mitbewohner im Nebenzimmer alles mitbekommen… Ob der Verschluss auch stark genug ist? Um nicht die ganze Zeit die Sorge zu haben, sie könnte gleich rückwärts aus dem Fenster fallen, hob ich sie am Hintern hoch und stürzte mit ihr ins Bett. Mit ihren Füßen auf meiner Brust konnte ich ihren empfindlichen Punkt treffen: Sie bettelte mich an, ich solle sie härter ficken, fester! Mit meinem vollen Gewicht stieß ich in sie hinein, während sie quietschte und schrie und mir schmerzhaft in die Brustmuskeln kniff, so dass ich alles gab und immer rasender wurde. Sie kam heftig, stieß einen langen Schrei aus, der in Stöhnen überging, bis die Luft raus war, stieß mich erneut von sich, zitternd, ich keuchend rücklings auf Fersen und Hände gestützt… als ihr Höhepunkt langsam abklang, ging sie mir gegenüber auf die Knie und wir lachten uns an – sie begann an sich selbst zu spielen, rieb einhändig ihren Kitzler und sah mich dabei herausfordernd an. Ich ließ mir das Schauspiel gerne gefallen, mein Hirn sorgte so weiterhin für gute Durchblutung – was für eine Frau! Versaut und ungehemmt!

Schweißgebadet und lachend lagen wir nebeneinander und wir wussten beide sehr genau wieso… Nach einer Weile, begann ich ihren Körper genau zu erkunden: eine Skizze für mein Erinnerungstagebuch. Ihre Beine öffneten sich schon wieder bereitwillig und ich begann sie vorsichtig dort zu massieren. Dann nahm ich mir ihre Nippel vor, kniff sie, erst vorsichtig, dann immer fester, bis mein empathischer Impuls mich zu verfluchen begann – und trotzdem weiter. Sie jammerte und schrie, wurde so nass, dass es nur noch schmatzte, flennte und flehte. Ich befahl ihr, meinen Schwanz zu wichsen, während ich nun auch ihren Hintern bearbeitete, tief in ihr Fleisch grabend. Wenn sie langsamer wurde, packte ich umso fester zu – mein Schwanz war zum Bersten hart. Überraschend jagte ich mit zwei Fingern tief in sie hinein, so dass sie sich aufbäumte und laut stöhnte; drei Finger und sie wurde fast wahnsinnig, ihre Nippel inzwischen leicht blau und geschwollen… Zwischendurch durfte sie durchhängen: ich küsste sie zärtlich auf den Mund, streichelte und küsste die schmerzenden Stellen und sie sah mich dabei dankbar und erschöpft an, völlig hingegeben, ein Hauch von Furcht, das Blitzen von Geilheit…

Unser Spiel hatte bereits ein paar Stunden gedauert. Entspannt auf dem Bauch lag sie in ihrer ganzen Pracht vor mir. Mit der Zungenspitze fuhr ich ihrer Wirbelsäule entlang, wobei sich die Erregung im Nacken stöhnend Luft machte. Sie war entspannt und aufgeheizt zugleich, hob mir ihren Hintern entgegen, so dass ich mit meiner Zunge an ihrem Hintereingang spielen konnte, immer wieder mal erneut über ihren Rücken leckend, dann erneut mit den Fingern in sie eindringend. Die Resonanz war dermaßen fantastisch, dass ich schon wieder völlig erregt war. Als meine Schwanzspitze in ihr Arschloch eindrang, merkte sie allerdings, dass es gerade zu viel wäre – also wechselten wir und ihr Ton bedeutete mir, dass sie wieder hart genommen werden wollte. Sie war tief vor mir hingestreckt, ein Arm nach hinten verdreht, mit der anderen Hand griff sie unter ihrem Schritt hindurch und zog an meinen Eiern, während ich mich halb irrsinnig vögelte und schließlich erschöpft zusammenbrach…

Gegen vier Uhr morgens hatten wir uns verbraucht – sie schlief dann sogar noch vor mir ein. Um Acht wurde ich wach und realisierte, wo ich war. Mit einem Kuss in den Nacken weckte ich sie – und als sie dann anschmiegsam wurde, bekam sie noch ein wenig Lust mit der Hand, schnurrend, während wir da schlaftrunken lagen… Zeit zum Aufbruch. Ich ließ mir noch eine kurze Wegbeschreibung zum nahen Bahnhof geben, sie solle aber im Bett bleiben. Sie gab mir noch einen kurzen freundschaftlichen Kuss, dann schlich ich die Treppen hinunter – keine Lust auf seltsame Begegnungen mit den MitbewohnerInnen… MissPolyMaso hatte niemandem dort von ihrer offenen Beziehungsführung erzählt und wie ihr Freund sah ich nunmal nicht aus. Der Heimweg war jedenfalls kurz und fröhlich – ob die anderen Fahrgäste sie wohl an mir riechen konnten?


Beitragsbild: Ernst Julius Hähnel – Trunkene Mänade mit Panther

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