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Spontaner Besuch bei MissBuchhaltung

Donnerstag 14. Mai: Nachdem Tinder-Date 2 diese Woche ja dabei ist, sich zu verlieben, habe ich jede Menge freier Zeit, die ich nicht zu Hause verbringen möchte. Am Abend schreibe ich MissBuchhaltung, denn sie hatte sowieso für den heutigen Tag angefragt und war etwas enttäuscht, dass ich meine andere Verabredung nicht hatte absagen wollen. Meine Laune ist ausgesprochen gut und mir steht der Sinn nach einem unkomplizierten Abend, an dem ich nicht viel reden muss, mit einer eingespielten Partnerin (das ist sie erstaunlicherweise schon nach zwei Treffen), bei der nicht zuviel Achtsamkeit nötig ist, weil sie ihre Bedürfnisse direkt nach außen trägt – kurz: gute Laune, guter Sex, keine Überraschungen. Und wie ich sie inzwischen kenne, sagt sie direkt zu, und nach drei weiteren Sätzen sind Zeit und Treffpunkt festgelegt. Pfeifend und singend wirble ich zu lauter Musik mit einer Schüssel Müsli durch die Wohnung (mein gewohnt spätes „Frühstück“), eine kurze Dusche, Handy geladen – los geht’s!

Sie kommt wie eine Bekloppte um die Ecke gerast, der obligatorische erschrockene Rentner darf natürlich nicht fehlen (die sind irgendwie immer zur Stelle, wenn man mal etwas großzügiger mit dem Gaspedal spielt – als allegorisches MementoMori) 😀 Sie strahlt mich an, ein kurzer Kuss: „Jetzt hätt‘ ich doch beinahe noch einen umgefahren!“ – verrücktes Huhn! Bei ihr zu Hause huscht sie erst einmal wieder durch die Gegend, hier noch etwas verräumen, da noch etwas herauskramen. Ich kenne das bereits, sehe ihr belustigt von der Couch aus zu. Dann möchte sie Musik machen, aber ihre per W-LAN gesteuerte Soundanlage überfordert sie immer noch. Sie liegt auf einer Holztruhe, die hinterhalb der Couch steht, mit dem Kopf neben mir über die Lehne, die Beine verspielt angewinkelt, dünnes enganliegendes Sommerkleid- und tippt erfolglos auf der Steuerungsapp herum. Der Anblick reizt mich, so dass ich ihr nicht sonderlich behilflich sein kann… meine Hand wandert ihren Rücken hinab, zieht das Kleid hoch und massiert ihren Schritt. Gerade war sie noch unentwegt am Quatschen, sie gibt auch noch nicht auf, aber die Nebensätze beginnen zu purzeln… ich greife fest zu, ziehe sie in meine Richtung und schließe ihren Mund mit einem Kuss. Ein breites Grinsen erscheint – sie freut sich immer so schön 🙂

Keine Zeit, das komplizierte Kleid zu öffnen – ich schiebe es einfach nach oben. Mit einem kurzen Schwung habe ich sie auf der Couch, neben mir auf dem Rücken. Meine Zunge wandert tief in sie hinein – da ist sie erregbarer als am Kitzler. Ich verwöhne sie, bis sich ihr Geschmack wieder leicht verändert und ein piepsiges Seufzen an meine, von ihren Oberschenkeln fest eingespannten Ohren dringt. Die letzte Hürde nimmt sie oral leider nie, weiter werden wir so nicht kommen, auch wenn meine zwei Finger kaum noch Platz finden… Als ich aufblicke, strahlt sie mich an – ich will mehr! Bereitwillig lässt sie sich umdrehen: mein Daumen nähert sich ihrem G-Punkt, während meine Zunge ihren Hintereingang massiert. Das macht sie ganz kirre und geil zugleich – als Zunge und Finger zugleich tief zustoßen, streckt sie mir ihren Hintern mit größter Anspannung entgegen. Schade, dass ich nicht mit meinem Schwanz da rein darf – sie ist eben so „brav“ erzogen, old-school… 😀

Sie setzt sich auf meinen Schoß – meine Kleidung wird hektisch entfernt – und sie führt mich bei sich ein. Sie reitet sehr gerne, ihre Beckenbodenmuskeln tun dabei ohne jede Anstrengung ihr Übriges… Die Stellungen wechseln…. die Erschöpfung naht – ich sollte nicht mehr so lange hinauszögern! Aber sie hat so viel Freude an meinem Standvermögen – ihre eigene Ausdauer ist enorm – wäre doch viel zu schade, es kurz zu halten… 😉 (Außerdem hatte sie in den letzten Monaten Dates mit drei impotenten Männern…) Ich pfeife aus dem letzten Loch, muss verschnaufen – sie springt in die Küche, um Wasser mit Kohlensäure zu versetzen. Wie sie da am Wasserhahn steht und zapft… ich überrasche sie, nehme sie auf der Stelle in der Küche stehend. Diesmal geht es schnell 🙂

Mit einem Handtuch um die Hüften und einem dünnen Fleece bekleidet, stehe ich im Nieselregen auf ihrem Balkon und genieße die feuchte Abkühlung bei einer Zigarette, während sie schon wieder durch die Gegend eilt – was sie nur immer macht?! Ein richtiges kleines Energiebündel. Sie kann auch nie still sitzen… ihre Beine liegen zappelig über meinen Schoß gestreckt, während wir plaudern – ihr unschuldiger mädchenhafter Charme lässt sich wieder blicken. Da sitzen wir, zusammen unter einer Decke eingekuschelt, quatschen und schäkern und der Abend gestaltet sich wieder genau so, wie ich es mir erhofft hatte! Als meine Kraft zurückkehrt, lasse ich es sie wortlos spüren, indem ich ihre Hand zwischen meine Beine führe. Sie versteht auf Anhieb und beginnt zu blasen – nicht ohne Schwierigkeiten… ihr Mund ist so herrlich eng! 😀 Zur besseren Motivation lasse ich mich zur Seite sinken und koste sie meinerseits – das scheint zu wirken… Wir beschließen, im Schlafzimmer weiterzumachen, wo nochmals das volle Programm abgespielt wird… und pausiert… und nochmal… Mein Frust der letzten Tage ist völlig verflogen: ich liege nur breit und zufrieden da, auf ihrem großen bequemen Bett, ihr Kopf auf meiner Brust.

Ihre Schwester würde in ein paar Stunden an der Tür klingeln – die vier Stunden bis dahin schlafen wir – schlafe ich, denn sie liegt mal wieder die ganze Nacht wach. Zwischen all dem Optimismus und all der Vitalität hat sie eine Menge Enttäuschung und harte Schläge zu verdauen. Ich sehe hindurch, auch wenn sie sich alle Mühe gibt, ihre Verbitterung und Desillusionierung zu verbergen. Die gemeinsamen Stunden tun ihr jedenfalls sehr gut – das weiß ich mit Sicherheit. Und irgendwann wird sie einen Mann treffen, der mit ihr umgehen kann, ohne sie zurechtstutzen zu wollen – ich wünsche es ihr von ganzem Herzen!

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