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StillerEngel – Teil 5

Sonntag, 17. Mai: Als ich nach wenigen Stunden aufwache, sehe ich ihre vollständige Rückansicht neben mir; mein Finger fährt sanft ihre Wirbelsäule von unten bis in den Nacken entlang. Sie schnurrt, wendet sich mir zu, blickt mich still an: Was für ein schöner Tagesbeginn – diese Augen, nur für mich, hier zu zweit in unserem engen Nest!

Wir sind nicht sicher, wann das Zimmer geräumt werden muss – 10 Uhr, 11 Uhr? Es ist kurz vor neun, wir kuscheln uns zusammen, wollen noch nicht aufstehen. Sie bemerkt meine Morgenlatte, nimmt sie direkt in den Mund – was gibt es Besseres nach dem Aufwachen?! Nun sind wir wach. Sie nimmt ihn tief rein, lässt sich bereitwillig mit Druck nachhelfen, zieht Speichelfäden, wenn sie durchatmet – ich werde wahnsinnig dabei – mehr! „Steck ihn rein, fick mich!“ Sie geht auf die Knie, ich komme von hinten, halte mich mit den Händen an dem Hochbett fest, das direkt über uns angebracht ist. Neben dem Bett ist ein Spiegel, auf den ich sie hinweise – wir sehen uns gegenseitig beim morgendlichen Sex zu. Ich bin so hart, dass es schon schmerzt, aber direkt nach dem Aufwachen komme ich nie (keine Ahnung wieso). Sie soll es noch auskosten können: Wir tauschen die Position, sie sitzt auf mir, hakt sich oben ein und reitet mich eng, während ich ihren schönen gestreckten Körper über mir bewundere. Auf dem Flur tobt der Zimmerservice: Staubsauger, Türen auf und zu… es klopft plötzlich und wir halten inne: „Noch belegt!“ 😀

Nach dem Duschen herrscht tropisches Raumklima, kaum zu ertragen! Wir beeilen uns mit dem Aufbruch. Zwei schwitzende, gerötete Gestalten geben die Schlüsselkarte an der Rezeption ab und quittieren die Frage nach der Qualität des Aufenthalts mit einem Grinsen. Ich hoffe ja immer, dass das Reinigungspersonal beim Leeren des Mülleimers nicht zu genau hinschaut…

Zum Frühstück gehen wir ins Tibits, wo es vegan-vegetarisches Brunch-Buffet gibt. Wir hatten beschlossen, bei diesem Treffen in der Öffentlichkeit keine Hemmungen mehr zu zeigen, gehen also händchenhaltend oder eng umschlungen, stoppen immer wieder für Küsse. Es gibt Kaffee und Tee, Birchermüsli mit Beeren, Apfeltaschen, Mango, Erdbeeren, Passion Fruit Cheese Cake und für mich noch als herzhaftes Extra zwei Stück Sojahackbraten mit Reis an Rotweinsoße und eine Portion Champignons. Wir unterhalten uns locker und ungezwungen, genießen das vielseitige Frühstück. Mit ihr kann man auch still sein, ohne dass es unangenehm ist – wir sind inzwischen recht vertraut und ich fühle mich wohl – the good life 🙂

Wir kommen nur 100m weiter, bis uns die Lust wieder packt – der Blick wandert zur Tiefgarage auf der anderen Straßenseite… sollen wir? Hin und her drehen wir uns, für und wider abwägend – nicht hier. Wir schlendern weiter, am Barfüsserplatz vorbei, halten Ausschau. In einer kleinen Gasse mit wenig Durchgangsverkehr gehen wir in einen Hauseingang: Ich presse sie gegen die Tür, hebe ihren Rock, lasse meine Hand zwischen ihren Beinen spielen, meine Finger eindringen. Die Leute sind mir egal. Jedes mal, wenn jemand an uns vorbeigeht, weiten sich ihre Augen. Sie ist erschrocken und erregt zugleich 😀 Mehrmals rutscht sie beinahe gegen die Klingelknöpfe neben uns – falls die Tür aufginge, würden wir rücklings umfallen…

Wir passieren den Marktplatz, steigen an der Mittleren Brücke zum Rhein hinab. Oft ist es am Rheinbord sehr voll, Menschen sitzen wie die Tauben auf der Stange. Noch ist es relativ leer und wir finden ein Plätzchen mit etwas Abstand zu den Anderen. Wir sitzen eine Weile, quatschen, streicheln, knutschen, Sonne…

Wie zwei pubertierende Jugendliche können wir nicht die Finger voneinander lassen. Es fühlt sich so schön an… zum ersten Mal sehe ich den goldgelben Kranz um ihre Pupille – schreibe ihre Augen tief in mein Gedächtnis ein… Die Lust… wir laufen weiter, halten Ausschau… gehen in die bunten Nebenstraßen des Kleinbasler Matthäusquartiers. Endlich entdecken wir etwas versteckt einen Treppenaufgang, der zu einem Keller führt – da unten sind wir für uns. Sie kniet vor mir, bläst meinen armen Schwanz, der den ganzen Tag schon meist unter den Gürtel geklemmt verbringen musste. Über uns laufen plaudernd Leute vorüber, spielende Kinder – hier unten ficken wir, stehend, gegen die Wand, ihre nackten Füße auf Beton, zerzaustes Haar, die Strumpfhose in der schmutzigen Ecke…

Wir entsteigen unserer Schattenwelt, schwitzig grinsend – aus dem Augenwinkel meine ich, etwas Irritation bei der Mutti mit den drei Kindern zu bemerken, die oben steht… zurück an den Rhein. Sie kühlt sich die Füße im Wasser, ihre kleinen, wohlgeformten, rot lackierten Füßchen… 🙂 Wir beobachten Tauben beim Baden und Putzen, Mr. Irrsinn und Mrs. Lasziv, wie sie sich in der Sonne räkelt, Mr. Geiler Hengst mit der aufgeplusterten Brust, der sie besteigen möchte, aber nicht darf… Kurz ist meine Hose offen, mein Schwanz ragt wie ein Atompilz heraus – zu viele Menschen inzwischen… zurück in die enge Hose… meine Hand unter ihrem Top; ihre Nippel werden gar nicht erst weich heute… meine Hand unter ihrem Rock; feucht… ein kurzes Stöhnen, als ich eindringe, ein schüchterner Blick zur Seite – die da drüben hat’s bemerkt, blickt manchmal verstohlen zu uns rüber… ich stelle den Rucksack hinter ihren Rücken, denn 3m über uns sitzen zwei Leute auf einer Bank: so versteckt wandert mein Finger in ihr Arschloch, ganz leicht nur…

Mein Kopf ruht in ihrem Schoß, die Sonne scheint, Wasser plätschert an der Anlegestelle. Sie krault mein Haar, meine Brust… beugt sich ab und zu herab für einen Kuss. Wenn ich der Linie zwischen Schulter und Nacken entlangstreichle, neigt sie ihren Kopf zur Seite, die Augen geschlossen… Der Tag ist purer Genuß!

Wir werden beide schläfrig, der Nachmittag ist bereits fortgeschritten, unsere Haut beginnt zu verbrennen. Sie zieht ihre Strumpfhose wieder an; es ist ein herrlicher Anblick! Auf dem Weg halte ich ihre Hand, wenn es eng wird, werfen wir ihren Arm über wie im Tanz, ohne Unterbrechung, gehen eng aneinander weiter… An der Wettsteinbrücke nehmen wir die Stufen, queren den Rhein, gehen über Nebenstraßen in Richtung Bahnhof – schon wieder Ausschau haltend…

An einem Bürogebäude entdecken wir einen Hinterhof mit Garageneinfahrt, schrecken einige Tauben dort auf – das ist jetzt unser Ort! Sie liebt es, dominiert zu werden – sie steht mit dem Rücken zur Wand, Strümpfe und Slip baumeln zwischen ihren Fußknöcheln: mit meiner Linken presse ich ihre Hände über dem Kopf fest an die Wand, mit zwei Fingern dringe ich tief bis an ihren empfindlichen Punkt in sie ein. Sie ist klatschnass, an die Mauer gepinnt und lässt sich fallen – wie ein Rammbock stößt mein ganzer Arm die Finger in sie hinein… ich muss mein Gewicht verlagern, um genug Kraft aufzubringen – sie stöhnt und quietscht, ihre Ekstase macht mich irre! In meinem Arm verschnauft sie, lässt ausklingen; ich halte sie ganz fest an mich gedrückt – wundervolles Wesen! Inzwischen strahlt konstanter Schmerz in meinen Leisten – sie wird mich erlösen: Auf den Knien vor mir, mit Händen und Mund – ich spüre es sofort, nur noch ein kleines Stück… steckt fest, ich lache fast verzweifelt… immer weiter, sie gibt nicht auf, ich stoße mit… gleich… sie sieht mich mit ihren wunderschönen Augen von unten herauf an, wichst, der Mund offen… gleich… „jetzt gleich“… stürzt sich mit dem Mund wieder drauf, lässt nicht nach… „Ich komme!“… breche fast zusammen, sie spuckt die Ladung beiläufig neben sich, hört nicht auf… Zucken – Befreiung – hier…

Es ist erstaunlich: Da ist keine Spur von neurotischer Verwirrung – nur Freude und Genuss. Ich bin sanft und ruhig, dann wieder hart und ungestüm, stets in meiner Mitte, kann alles sein, darf alles sein – soll all das auch sein… bin es gerne, bin ich. So will ich mich hergeben, ohne mich aufzulösen – ich wachse dabei… spürst du es auch? Alles deins, trotzdem auch meins – nimm was du willst, nimm was du brauchst – es soll dir gehören! Dein Vertrauen, deine Zuneigung und Hingabe – es ist mehr als genug. Lass uns weiter tanzen, uns spüren und ohne jede Furcht und ohne Scham in die Augen sehen!

Der Abschied ist schwer, zärtlich und doch leichtfüßig – wir werden uns bald wiedersehen…

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4 thoughts on “StillerEngel – Teil 5”

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