adventure, reblogged

StillerEngel – Teil 4 (Gastbeitrag)

Heute bekam ich in einer Nachricht von StillerEngel ein Textdokument: Darin schildert sie unser letztes Treffen. Mit ihrer freundlichen Erlaubnis möchte ich euch auch diese Perspektive nicht vorenthalten – ich danke dir vielmals, kleiner Drache!


Wir hatten ausgemacht, dass wir uns nach seinem Feierabend um Mitternacht im Hotel treffen würden. Ich hatte an dem Abend nichts los und wollte auf dem Weg noch etwas Proviant einkaufen, deshalb machte ich mich schon etwas früher auf den Weg, sodass ich kurz vor 22 Uhr mit dem Zug ankam. Rascher Gang durch den Supermarkt um das Nötigste für die Nacht zu kaufen und Spaziergang zum Hotel. Ich checkte ein und ging aufs Zimmer. Erstmal eine Dusche, die schwüle Sommernacht hatte mich zum Schwitzen gebracht. Ich gab ihm per What’s App die Zimmernummer durch und versuchte mich mit einer Lektüre zu beschäftigen, aber meine Gedanken schweiften immer wieder ab. Als es auf 00 Uhr zuging erwartete ich jeden Moment sein Klopfen. 00:06 – klopf, klopf, klopf. Ich lächelte, erhob mich vom Bett und öffnete die Tür. „Schön, Dich zu sehen.“

Noch zwischen Tür und Angel lagen wir uns schon in den Armen, in innige Küsse versunken. Wir torkelten ins Zimmer, nach wie vor Mund an Mund. Er drückte mich gegen die Wand, nahm meine Hände und fixierte sie mir über dem Kopf während er seinen Gürtel auszog. Die Erfüllung einer Phantasie, die ich schon lange hegte – und es war geil. Er zog mir die Hände hinter den Rücken, fixierte sie mit seinem Gürtel und liess sein wunderbar sadistisches Grinsen aufblitzen. Schon wurde ich bäuchlings aufs Bett geworfen. Komischerweise war ich in etwas rebellischer Stimmung, wollte ihn übermannen, meine Fesseln loswerden – es endete in einem wunderbaren Kampf um die Überhand. Als ich mich schliesslich befreit hatte, versuchte ich seine Hose zu öffnen, um an seinen Schwanz zu kommen. Er hatte andere Pläne, zog mich aus und machte mich mit etwas Schmerz gefügig. Ich gelobte, brav zu sein. Wunderbar. Ein Kniff in die Schamlippen, ein erwartungsvoller Blick. Das war neu; das war gut. Wir lachten.

Nach der ersten Runde wurde es Zeit für eine ausgiebige Dusche. Ich mag das – die nassen, von der Seife glitschigen Körper, das prasselnde Wasser – Entspannung in ihrer reinsten Form. Doch natürlich ging es nicht lange sanft zu. Grinsend nahm er die Duschbrause und richtete sie auf meine Vagina. Leider keine Massageeinstellung, aber wirkungsvoll war es trotzdem. Er steckte mir seine Finger rein, fickte mich. Schon hatte ich die Hände wieder über meinen Kopf, war in die Ecke der Duschkabine gerückt. Ein Biss in den Hals, ein Kniff in die Nippel; wohlige Schauer wanderten durch meinen Körper. Er nahm den geriffelten Duschschlauch und rieb damit meine Klitoris. So wunderbar versaut.

„Du hast doch noch Spielzeug mitgebracht? Das ist ja noch gar nicht zum Einsatz gekommen.“ Ich sprang auf und präsentierte ihm meine Mitbringsel. Vibrator, Analplug, Gleitgel und Bondage Tape. Ich sollte mich auf den Bauch legen. Er griff unter mir durch und hielt den Vibrator an meine Klitoris. Nach einer Weile befahl er mir, ihn selbst so zu halten, wie ich es mochte. Danach kam der Plug zum Einsatz. Das Gleitgel fühlte sich kalt an auf meinem Arsch, doch ich schnell kam ich ins Schwitzen. So fickte er mich – Plug im Arsch, Vibrator an der Klitoris, seine starke Hand an meinem Haarschopf – er zwingt mich, ihn anzuschauen. Wunderbar intensiv.

Aneinander gekuschelt schliefen wir einige Stunden. Nach einem Quickie am Morgen, durch das Hotelpersonal gestört, gingen wir frühstücken. Selbst beim Gespräch am Frühstückstisch kam gelegentlich wieder sexuelle Spannung hoch. Als wir fertig waren, beschlossen wir, zum Fluss zu spazieren. Er hielt meine Hand, drehte sie hinter meinen Rücken, fixierte mich, küsste mich. Ich war schon wieder scharf. Wir gingen etwas weiter bis wir einen einigermassen versteckten Hauseingang fanden. Schon war ich in die Ecke gedrängt, seine Zunge in meinem Mund, seine Hand unter meinem Rock. Eine Gratwanderung zwischen Erregung und Panik. Immer wieder schreckte ich hoch aus Angst, es könnte uns jemand sehen. Wahrscheinlich wurden wir auch gesehen. Irgendwie gefällt mir der Gedanke.

Wir spazierten weiter in Richtung Fluss, nicht ohne häufiger für intensive Küsse und etwas Gefummel anzuhalten. Unterwegs hielten wir Ausschau nach versteckten Plätzen. Nach einer Weile fanden wir in einem ruhigen Wohnquartier eine Treppe, die wohl in einen Keller hinunterführte, schön von Bäumen geschützt. Perfekt. Durch das lange Vorspiel waren wir auch entsprechend aufgekratzt. Ich sank auf die Knie und blies ihn, versuchte ihn so tief aufzunehmen, wie nur möglich. „Soll ich so kommen oder soll ich Dich noch ficken?“ – „Komm!“. Doch als es immer intensiver wurde, änderte ich meine Meinung. Ich wollte ihn in mir haben. Ich stand auf, zog meine Strumpfhose aus und hob mein Bein, damit er mich ficken konnte. Erst von vorne, dann von hinten. Um einen besseren Winkel zu erreichen beugte ich meinen Oberkörper ganz nach unten, was dann doch etwas zu intensiv war.

Wir sassen am Fluss im Wechsel zwischen Gesprächen, schweigendem Geniessen der Sonnenstrahlen und intensiven Küssen. Die Lust keimte immer wieder auf. Seine Hand wanderte unter meinen Rock. Keine zehn Meter von uns entfernt sassen Leute; ich schaute nervös umher. Meine Unsicherheit amüsierte ihn sichtlich. Er biss in meinen Hals. Die Hand wanderte unter mein Shirt – den BH hatte ich für heute weggelassen. Schon schlug meine Anspannung in Erregung um und ich hatte seinen Finger im Arsch. Ich musste mir Mühe geben, nicht zu laut aufzustöhnen. Das Spiel zog sich über Stunden hinweg.

Durch die heisse Sommerluft schnitten wir unseren Weg zum Bahnhof. „Ich schmelze“, sagte ich, und schon zog er mich an der Hand zu einem Brunnen. Wir steckten unsere Hände ins kühle Wasser und im selben Moment drehten wir unsere Köpfe einander zu und küssten uns – erst zärtlich, dann fordernder. Schon wieder waren wir auf der Suche nach einem vor Sicht geschützten Platz für einen letzten Abschiedsgruss. Nach wenigen Metern wurden wir auch schon fündig. Im Hinterhof eines Bürogebäudes fielen wir übereinander her. Er führte mehrere Finger in mich ein, es war herrlich intensiv, kaum auszuhalten. Ich wollte mich noch revanchieren, ging auf die Knie und zog es dieses Mal bis zum Ende durch. Ich hatte mir fest vorgenommen, meine Sperma-im-Mund-Aversion zu überwinden, war aber wie jedes Mal erstaunt, dass so viel in meinem Mund landete, sodass ich es eher minder elegant ausspuckte. Ein paar letzte Küsse, dann der Aufbruch zum Bahnhof. Im Zug wich das Grinsen kaum von meinem Gesicht, bis ich schliesslich auf Mitte der Strecke der Erschöpfung erlag und einnickte. Ein wunderbares Wochenende.

 


Bild: Jean-Baptiste-Camille Corot (1796–1875): Eurydice blessée

Eurydice blessée
Eurydice blessée
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s