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Mon merveilleux FrenchFreak – Teil 2

Sie ist Mitte Dreißig, Schauspielerin – und entsprechend kommt sie natürlich erstmal zu spät… Normalerweise nervt mich so etwas ja gewaltig, aber naja, Künstlerinnen und ihre seltsamen kleinen „Freiheiten“ – meinetwegen! 😀

Sie ist etwa einen Kopf kleiner als ich, zierlich, langes schwarzes Haar und hat wahnsinnig intensive, hell-schimmernde, durchdringende Augen von unbestimmbarer Farbe (grau-grün-blau?). Sie gefällt mir – sehr anziehend, ein Hauch von Geheimnis…. und sie ist nervöser als ich – wie süß! Wir holen uns einen Kaffee und setzen uns auf einem nahe gelegenen Platz in die Sonne.

Wir hatten im Vorfeld schon viel miteinander geschrieben – jetzt ging es darum, ein Gespür füreinander zu bekommen, ein wenig Grundvertrauen aufzubauen. Es hatte ein wenig den Charakter von Vertragsverhandlungen – was geht, was gehen soll, die Grenzen/No-Gos, je ein verbales und ein non-verbales Stop-Signal. So weit, so trocken. Ich merkte, dass sie sich schon viele Gedanken zu BDSM gemacht hatte – ausleben konnte sie es bisher noch nie. Ich selbst bin auf diesem Feld vergleichsweise wenig bewandert und ich würde nicht unbedingt behaupten, dass hier meine einzige Leidenschaft läge – aber bei einem gekonnten Spiel mit Dominanz und Unterwerfung bin ich definitiv in meinem Element! 😉 Sie möchte gerne dominiert werden, gedemütigt und benutzt, will meine kleine Schlampe sein… der sadistische fiese Ficker in mir grinst dreckig! In einem unserer vorherigen Sex-Talks merkte sie einmal scherzhaft an, dass ich auch einen guten Sub abgeben würde, bei dem, was ich ihr schriebe… Ich switche gerne, am liebsten fließend. Eine rein unterwürfige Rolle hatte ich noch nie eingenommen, aber als ich merkte, wie sie auf einmal extrem kreativ wurde, stieg der Reiz für mich und so schlug ich ihr vor, bei unserem Treffen zwei klar getrennte Phasen mit wechselnder Rollenverteilung zu haben. Ich bin sexuell ziemlich selbstbewusst und würde daher als ihr Spielzeug beginnen, sie dürfe sich nach Belieben austoben. Damit hatte ich ihr Zutrauen, denn es ist nicht unbedingt für alle (gerade Frauen) leicht, sich einem Fremden aus dem Internet auszuliefern. Nun begann sie so richtig in Fahrt zu kommen…

Unser Gespräch bei Kaffee und Zigaretten ist erstaunlich schnell vorbei: Die Chemie stimmt, die Blicke werden immer gieriger… „Shall we?“ – Wir waren inzwischen bei einem munteren Gemisch aus Französisch, Englisch und Deutsch angelangt 🙂 Sie wohnte nur 10 Fußminuten entfernt. Wir liefen gemütlich nebeneinander her, sagten uns die eine oder andere Sauerei dabei – und ich hatte Mühe, meine Erektion unter meinen Gürtel zu klemmen – sehr zu ihrem Amusement…

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