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Spontanes Date mit MissEnergy

Seit meinem Treffen mit der Beißerin sind inzwischen sechs Wochen vergangen; es ist Anfang März. Mein bestehendes Online-Dating-Profil bescherte mir eine frustrierende Erfahrung nach der anderen, meine Beziehung war inzwischen kurz vor dem Gefrierpunkt und umgekehrt meine Libido am Überkochen.

Mit einer Userin auf besagter Seite schreibe ich mit einiger Regelmäßigkeit (vielleicht treffen wir uns die Tage auch endlich mal). Als wir uns darüber unterhielten, wie frustrierend Online-Dating doch sein kann, weil z.B. sehr viele unterschiedliche Erwartungen aufeinandertreffen oder respektvolles Interesse an casual sex in einer Flut von „DTF?“, „Ur hot, wanna fuck?“ und ähnlichem untergeht – da empfahl sie mir ein anderes Portal, das genau hierauf zugeschnitten ist.

Zunächst skeptisch erstellte ich mir ein Profil – und hatte prompt bereits ein paar Stunden nach meiner Registrierung eine Nachricht in der Mailbox! Sie sprach mich sehr direkt und unverblümt an – es war erfrischend ehrlich und direkt und ich fühlte mich sofort in meinem Element. Sie ist etwas über Mitte Dreißig, alleinerziehende Mutter einer kleinen Tochter und voll berufstätig noch dazu. Weil sie auch nicht zu kurz kommen darf, sucht sie jemanden zum unverbindlichen und entspannten treffen – und natürlich für Sex. 😀 Wir tauschten lediglich eine Handvoll Nachrichten aus, bis wir beschlossen, uns sehr bald mal zu treffen. Einen konkreten Zeitpunkt konnten wir nicht finden und beließen es daher bei „spontan“ – und schon hatten wie uns unsere Handynummern geschickt 🙂

Zwei Tage später und obwohl sie gesagt hatte, dass sie frühestens am darauffolgenden Tag Zeit hätte, schrieb ich ihr mit der Frage, wie es am Abend bei ihr aussehe: Sie müsse bis Mitternacht arbeiten, hätte anschließend aber Lust auf ein Treffen – ob mir das zu spät sei 😀 (ich bin in der Regel nicht vor 3h morgens im Bett…). Ich sagte selbstverständlich zu und saß ein paar Stunden später im Zug.

Wir trafen uns direkt in der Bahnhofshalle. Drei Küsschen, wie das in der Schweiz so üblich ist. Ich muss dabei manchmal ein wenig lachen, weil nie ganz klar ist, wieviele Küsschen das Gegenüber erwartet: 1x faire la bise wie in Frankreich, 2x wie in Deutschland, 3x in der Schweiz? Sie ist ebenfalls ursprünglich aus Deutschland, aber das Begrüßungsritual sitzt bei uns beiden ohne diese seltsame Pause von einer Sekunde nach dem Zweiten 🙂 Die kleinen Details eben… Sie wirkt etwas müde, und freut sich darauf, die Arbeit hinter sich zu lassen und einen entspannten „Abend“ zu genießen. Wo sollen wir nun hin? Sie schlägt, entweder in einer kleinen Kneipe etwas trinken zu gehen, oder -ich bin positiv überrascht- direkt zu ihr zu fahren. Oha! Ich sage ihr direkt, dass ich nicht gerne unter Menschen bin und ein intimes Beisammensein sicher angenehmer wäre; also machen wir uns auf den Weg, zunächst mit der Tram zu ihrem Auto, dann damit weiter, denn sie wohnt etwas außerhalb.
Ihre Wohnung ist schön schlicht und freundlich eingerichtet; ich fühle mich direkt wohl. Sie setzt mir einen Kaffee auf und schenkt sich ein Glas Wein ein (ich trinke keinen Alkohol). Sie hat zwar keine pflanzliche Milch da, aber immerhin ein offenes Päckchen Soja-Cuisine, mit der ich mir den Kaffee etwas aufhelle – es schmeckt scheußlich! 😀 Ich bin überrascht, im Gespräch zu merken, dass sie eine recht reflektierte Person ist und viele Züge von alternativen Lebensformen trägt, ohne dabei so versponnen hippiemäßig oder ultra-indie rüberzukommen – bodenständig eben – riesen Sympathiebonus! Nach einer Weile gehen wir in ihr Schlafzimmer, machen es uns auf dem Bett bequem und rauchen. Sie tauscht ihre enge Jeans gegen eine Jogginghose und entschuldigt sich dafür – ich find’s sexy, bin einfach nicht so konventionell programmiert 🙂 Sie will mir zunächst nicht abnehmen, dass ich erst wenige Tage auf dem Online-Portal angemeldet bin. Wir plaudern über ihre bisherigen Erfahrungen mit casual dating – sie erzählt freimütig über verschiedene Männer, mit denen sie lockere Freundschaften unterhält, wie sie zustande kamen, was sie zusammen unternommen haben, bevor es auch sexuell wurde. Und hier sitze ich also in ihrem Bett, nicht einmal zwei Stunden nach unserem ersten Sehen – es gefiel mir… Normalerweise wäre ich ihr ja zu jung, jüngere Männer hätten es einfach nicht so drauf  (danke @filthyorange 😉 ) – ich grinse innerlich, deute aber nur an, dass frau ja durchaus Überraschungen erleben könne… Sie spuckte schon große Töne, aber ich bin mir bis heute nicht sicher, ob es einfach eine Reaktion auf ihre Unsicherheit war, oder tatsächlich einfach ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein…

Jedenfalls machte sie auf Pokerface, ließ sich nicht anmerken, wie sehr sie gerade Lust hatte – ich würde also den ersten Schritt machen müssen. Als ich mich mit dem Kopf in ihre Richtung neige, geht es dann auch recht schnell. Wir küssen uns, erst vorsichtig, dann etwas heftiger – und schon sitzt sie auf meinem Schoß. Ich beginne mich zu ihren kleinen wohlgeformten Brüsten vorzutasten – ich liebe kleine Brüste! So viel harmonischer im Gesamtbild, schöne abgerundete Körperform… Wir befreien uns obenrum und ich gehe erstmal mit dem Mund auf Erkundungstour an ihrem Hals, Nacken, Ohren und Brüsten. Ich will tiefer wandern, lasse sie rücklings sinken, zeichne eine Linie mit meiner Zunge über ihren Bauch hinab und greife dabei ihre Jogginghose mitsamt Slip am Bund und ziehe beides herunter – sie erschrickt – dann lachen wir beide: „Zu schnell?“ Sie sagt nichts darauf, schließt wieder die Augen und legt den Kopf zurück – message received 😀 Nachdem ich an der Innenseite ihrer Oberschenkel ein wenig Vorfreude erzeugt habe, lasse ich meine Zunge plötzlich mit sanftem Druck flach direkt auf ihren Kitzler landen und verweile so erst einmal zwei-drei Sekunden – es verfehlt seine Wirkung nicht, ein Hohlkreuz und ein überdehnter Nacken verraten mir die richtige Intensität. Ich beginne, sie zu lecken und teste dabei weiter, worauf sie am besten anspricht – sie genießt es sichtlich, aber irgendetwas fehlt noch… Jetzt bin ich an der Reihe: ich liege auf dem Rücken, sie kniet neben mir, so dass ich an ihrem Hintern und ihrer Muschi spielen kann – und sie beginnt zu blasen… wow! Ich merke bereits nach wenigen Sekunden, ob eine Frau weiß, was sie tut. Manche wissen mit Schwänzen wenig anzufangen, wie man sie am besten berührt und sie in den Mund nimmt. MissEnergy gehörte nicht dazu, sie wusste genau, was sie da tut! Herrlich! Sie blies mit einer solchen Intensität und Abwechslung, dass ich schon gar nicht mehr wusste, was geschah: hatte sie ihn gerade wieder tief drin oder war sie eng daran festgesaugt – oder beides? Sie ließ sogar gekonnt ihre Zähne zum Einsatz kommen, was extrem schnell auch schief gehen kann und meistens für mich wenig reizvoll ist. Ich wollte am liebsten auf der Stelle explodieren! Aber der Genießer in mir stellte sich quer – mit beiden Händen signalisierte ich ihr, zu stoppen und sie verstand sofort. Ich drehte sie auf den Rücken und begann wieder, sie ein wenig zu verwöhnen – erstmal kurz runterkommen… Sie zog mich allerdings an sich hoch – sie war scheinbar soweit, wollte meinen Schwanz in sich… und hätte ihn beinahe mit mit einer gekonnten Hüftbewegung schon reingesteckt! Sir Buzzkill a.k.a. Vernunft meldete sich sofort an: Wo sind meine Gummis!? Ich hasse Kondome! Egal wie dünn, die Dinger nehmen eine Menge Reiz für mich raus, vom Unterbrechen und Gefummel ganz zu schweigen – und so manches Mal haben sie die Lust bei mir völlig abgetötet – ich bin ein Kondom-Neurotiker! 😀 Aber: ohne Kondom kommt nicht in Frage! Zum Glück ist mein Rucksack in Reichweite: jetzt nur keine Zeit verlieren, kurz aufgerissen, Richtung: check!, aufgesetzt, abgerollt – immer noch steinhart – perfekt! 🙂 Kopf leeren: check! Ich dringe bestimmt in sie ein – sie liebt es, ihr Kopf streckt sich wieder um fast 90° nach hinten. Als ich ihre Hände über ihrem Kopf festhalte, während ich sie aus der Hüfte nehme, wirkt sie wieder kurz etwas überrascht – hatte sie mit Blümchensex gerechnet? Die Stellungen wechseln fließend; zwischendurch gibt es orale Befriedigung, wobei sie einfach das Kondom abzieht und sofort mit dem Mund weitermacht – sie ist nicht zimperlich, was mich umso mehr erregt… Als ich sie wieder von hinten ficke, ist sie der Erschöpfung nahe: sie liegt inzwischen auf dem Bauch, ihre Beine machen nicht mehr mit. Es war Zeit und ich löste die Handbremse – und kam sehr heftig während sie sich in die Matratze krallte 🙂

Das ganze hatte wohl fast zwei Stunden gedauert – ich blickte ungläubig auf die Uhr, während wir die After-Sex-Zigarette genossen. Sie war fix und fertig. Und ich war fassungslos, als nur eine Viertelstunde später mein Schwanz schon wieder hart wurde – wo kommt diese ganze Energie auf einmal her?! Sie bemerkte es, erbat sich aber noch weitere 10 Minuten Pause… ich streichelte sie, während wir da so lagen, kraulte ihren Kopf und genoss die Ruhe vor dem Sturm. Als kurz darauf meine Hand ihre Oberschenkel streichelte, öffnete sie schließlich die Beine und das Spiel begann von Neuem. Diesmal würde ich sie völlig erschöpfen, den letzten Rest aus ihr rausholen – ich will, dass sie vor Lust schreit! Während ihre Klitoris zwischen meiner Zunge und meinen Zähnen hin und her schnellt (risky! :D), machen sich zwei Finger meiner rechten Hand auf die Suche nach ihrem G-Punkt. Plötzlich dringen unerwartet zarte Laute aus ihr – gefunden! 🙂 Ihr Becken kreist jetzt im Takt meiner Bewegungen und ich muss mit dem linken Arm sicherheitshalber um ihr Bein herum an ihre Hüfte fassen, damit nicht mit einer falschen Bewegung alles von plötzlichem Schmerz zunichte gemacht wird. Ihr Stöhnen wird Musik und spornt mich an. Ich liebe starke Frauen – und noch mehr, wenn ich sie im Bett dann schwach machen kann 😀 Sie kommt unerwartet laut und hart – ich packe sie kräftig mit der Linken, presse meine Zunge bewegungslos gegen sie, mit den pulsierend umschlossenen Fingern von unten dagegen und lasse sie zitternd auskosten. Was für ein schöner Orgasmus!
Als es beinahe abgeklungen ist, beiße ich sanft in ihren Oberschenkel – der leichte Schmerz holt sie zurück und signalisiert, dass ich noch nicht fertig bin mit ihr. Der Gummi ist wieder schnell aufgezogen (puh!) und schon dringe ich wieder in sie ein. Sie ist inzwischen sehr empfindlich, also gehe ich behutsam vor, schaukle sie immer wieder hoch und lasse dann etwas abklingen. Als sie merkt, dass ihre Reserven bald aufgebraucht sind, streift sie das Kondom wieder ab und beginnt erneut mit einer unglaublichen Intensität zu blasen – ich werde halb wahnsinnig! Es ist so gut, dass ich insgeheim sogar noch einmal hinauszögere, auch wenn ich weiß, dass sie bald nicht mehr kann… 😈 Als es nicht länger geht, frage ich, ob ich sie vorwarnen soll – sie lacht nur kurz und unterbricht nicht einmal zwei Sekunden! Trotzdem klopfe ich ihr ein paar Sekunden vorher leicht auf die Schulter – das scheint sie aber nur anzuspornen 😀 Ich komme laut und intensiv in ihrem Mund – sie hört nicht auf, massiert mir die Eier und den Schritt bis zum Arschloch – ich bäume mich auf, winde mich, lache und und schreie und kann mich nicht entziehen! Ein Teil wird geschluckt, der verlorene Rest verteilt sich auf uns beiden – was für eine wundervolle Sauerei! Als sie mich endlich entlässt, zittere ich am ganzen Körper und jede kleine Berührung ist wie ein Stromstoß. Erschöpft bleiben wir eine Weile so liegen.

Inzwischen ist es 6h morgens. Wir entspannen noch eine Weile zusammen – und ich werde schon wieder hart! 😀 Sie wird langsam ungläubig: „Da macht der erst einen auf harmlosen Soziologie-Studenten…“ – ich fühle mich geschmeichelt. Sie deutet auf ein Fläschchen Gleitmittel, aber ich sehe, dass sie zu erschöpft ist und sich da nur falscher Ehrgeiz bemerkbar macht – ich lehne dankend ab, zünde uns beiden eine Zigarette an und so liegen wir da in unseren Gedanken und schauen an die Decke – what a night!

Sie bringt mich noch mit dem Auto zum nächstgelegenen S-Bahnhof. Ich nenne sie hier MissEnergy: alleinerziehend, Vollzeitjob, Studium, Sport… und nach einer Nachtschicht noch die Kraft für vier/fünf Stunden Sex. Sie sagt, man sähe sich immer zweimal im Leben – ich freue mich drauf!

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