Nachdenkliches

Das Ende – warum?

Das Ende einer langjährigen Beziehung ist wenig unterhaltsam. Die Einzelheiten behalte ich also lieber für mich. Der konkrete Stein des Anstoßes war allerdings meine erste Affäre – und da dieser Blog ja von Sexualität handeln soll, möchte ich hierzu kurz ein paar Worte verlieren:

Offenbar waren wir unterschiedlicher Ansicht, in welcher Form sich solche sexuellen Abenteuer außerhalb der Beziehung entwickeln dürfen. Das ist eine sehr diplomatische Umschreibung, die eigentlich besagt, dass sie für sich in Anspruch nahm, die Rahmenbedingungen unilateral zu bestimmen. Wenn „es sich ergibt“, sei es in Ordnung, wenn „es gezielt gesucht“ würde, dann nicht. Damit ist für mich ein unmöglicher Rahmen abgesteckt – bei jemandem, der kaum unter neue Menschen geht, „ergibt“ sich nicht einfach etwas. Das haben die letzten Jahre auch gezeigt. Weil ich endlich wieder gesunden sexuellen Ausdruck brauchte, musste ich gezielt nach Sex-Partnerinnen suchen.

Sie war nicht kompromissbereit. Ich war es leid, zurückzustecken. Eine Beziehung, die nicht auf Augenhöhe geführt wird (es sei denn, das wäre explizit auch so gewollt), die zum Ziel hatte, die freie Entfaltung beider (auch auf unkonventionellem Wege) zu fördern und das im Zweifelsfall nicht hergibt – eine solche Beziehung muss beendet werden, wenn nicht zumindest eine beteiligte Person daran kaputt gehen soll! Wir zogen zwischen uns eine Linie im Sand – und blieben stehen. Am 10. April 2015 war es dann offiziell vorbei.

Dies nur als kurzer Einschub, um kurz erläutert zu haben, warum alles so kam.

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